10.11.2015

Inneneinrichtung von Geschäften im Franchise-Bereich

Nicht jeder Franchise-Geber legt die Art der Ladeneinrichtung vollständig fest. Auch, wenn die Einrichtung als Teil des Corporate Design eine entscheidende Rolle spielt, bleiben vielen Franchise-Nehmern eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der Wahl der Einrichtung sind einige grundlegende Regeln zu beachten, damit die Zugehörigkeit zur Marke ebenso gestärkt wird wie regionale oder lokale Besonderheiten.


Ladeneinrichtung im Franchise-Geschäft
In der Regel wird die Geschäftseinrichtung vom Franchise-Geber bestimmt und bereitgestellt, um den Wiedererkennungswert der Ladenkette zu steigern. Dadurch erübrigt sich für den Franchise-Nehmer die Einrichtungsfrage, was zugleich einen erheblichen Kostenvorteil mit sich bringen kann.


Ob und in welchem Umfang der Geschäftsleiter eine eigene Einrichtung bereitstellen muss, ist im Franchise-Vertrag genauer definiert. Sieht der Vertrag eine individuelle Einrichtung vor oder lässt er dem Franchise-Nehmer Spielraum bei der Ladengestaltung, sollte die Einrichtung dennoch mit Bedacht gewählt werden. Ideal ist eine gelungene Mischung aus markentypischen Elementen und regionalen Besonderheiten, sodass man sich als individuelles Geschäft von der Masse abhebt und dennoch den Wiedererkennungswert der Franchise-Marke nutzt.


Den regionalen Charakter betonen
Regionale Merkmale stärken den besonderen Charakter eines Ladengeschäfts, ohne dass dabei das Corporate Design zu kurz kommen muss. Die einheitliche Einrichtung des Franchise-Gebers und die markentypischen Elemente zu nutzen, um rund um die etablierte Marke ein regional erfolgreiches Konzept mit regionstypischen Bildern oder Accessoires aufzubauen, macht Sinn. So haben die Kunden nicht das Gefühl, einen anonymen und auswechselbaren Laden zu betreten, sondern können sich mit dem regionstypischen Einrichtungsstil identifizieren.


Ein Geschäft in Hamburg darf sich also durchaus von einem Geschäft in München unterscheiden. Trotzdem sollte dabei der einheitliche Einrichtungsstil nicht aus den Augen verloren werden, um die Stärke der Marke und ihren Wiedererkennungswert zum Vorteil der Franchise-Nehmer und des Franchise-Gebers nutzen zu können. In der Regel legt auch der Franchise-Geber konkrete Richtlinien fest, damit das Gesamtkonzept der Marke immer im Mittelpunkt steht.


Der erste Eindruck zählt
Je mehr Freiheiten der Franchise-Geber lässt, desto mehr liegt es in der Verantwortung des Franchise-Partners, einen Wiedererkennungswert für den eigenen Laden zu schaffen. Wählt man qualitativ hochwertige Ladenbausysteme von Fachhändlern wie ShopDirect und entscheidet man sich für einen einprägsamen, unverwechselbaren Einrichtungsstil, so macht man sein Geschäft im besten Fall zu einer Marke innerhalb der Franchise-Marke. Der Franchise-Nehmer profitiert ebenso von dem charakteristischen Ladendesign wie der Franchise-Geber.


Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob sich die Kunden in einem Geschäft wohlfühlen oder nicht. Mithilfe von Licht, Farben und einer gezielten Verkaufsförderungen kann es ein optimiertes Ladendesign schaffen, ein perfekt auf das Produktsortiment abgestimmtes Ambiente zu kreieren. Man sollte für eine erfolgreiche Verkaufsförderung alle Möglichkeiten ausnutzen, die der Franchise-Geber bietet. Mit einem erfolgreichen Markennamen kann man auch dann viele Neukunden gewinnen, wenn der Verkaufsraum durch einen individuellen Einrichtungsstil geprägt ist.


Das vernetzte Geschäft
Die Grundlage für jedes erfolgreiche Franchise-Geschäft bildet die Customer Journey, also der Weg des Kunden bis zur Kaufentscheidung. Ein starker Franchise-Geber kann dafür sorgen, dass potenzielle Kunden ein Geschäft schon mit einem grundsätzlichen Interesse aufsuchen. Man sollte die Kunden an dieser Stelle abholen, indem man das Interesse an der Marke mit einer zielgerichteten Einrichtung weckt und ihn durch das passende Ambiente zum Kauf animiert.


Nutzen Sie auch Digital Signage für eine erweiterte, zielgruppenorientierte Kommunikation. Viele Franchise-Geber stellen digitales Material zur Marke zur Verfügung, sodass der analoge Markt gezielt mit digitalen Medien vernetzt werden kann. Dadurch wird auch ein weiterer wichtiger Punkt der Verkaufsförderung erzielt: die Interaktion des Kunden mit dem Produkt und der übergeordneten Marke.


Fazit
Jedes Franchise-Geschäft ist in gewissem Maße auf eine einheitliche Ladengestaltung angewiesen, um von der etablierten Marke profitieren zu können. Daneben kann aber auch der individuelle Charakter zum Erfolg des Geschäfts beitragen. Eine gelungene Mischung aus markentypischen und individuellen Elementen hebt das Franchise-Geschäft von der Masse ab.

 

Bild: Stefano Ember / Shutterstock.com

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