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Thomas Cook

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Land: Deutschland
Expansionsform: Franchise-System

Insolvenz von Thomas Cook: Franchise-Partner wollen gemeinsam Lösungen finden

Insolvenz von Thomas Cook: Franchise-Partner wollen gemeinsam Lösungen finden

Die Folgen der Zahlungsunfähigkeit des Reiseanbieters Thomas Cook betreffen auch die Franchise-Nehmer des Unternehmens. Die rechtlich unabhängigen Partnerbüros planen daher ein Treffen, um gemeinsam über die Situation zu beraten. Nach einem Bericht des Online-Portals touristik aktuell zielen viele der bisherigen Thomas Cook-Partner darauf, weiterhin einen Verbund zu bilden und sich zum Beispiel gemeinsam einem anderen Reiseveranstalter anzuschließen.

Wie auch das Handelsblatt berichtet, soll der „Runde Tisch“ der betroffenen Reisebüros am 14. Oktober in Duisburg stattfinden. Neben den rund 370 Franchise-Büros der Marke Thomas Cook gehören hierzu auch Partner-Agenturen weiterer Marken des insolventen Unternehmens. Rund 1.000 Reisebüros sind laut Handelsblatt insgesamt betroffen. „Wir arbeiten ununterbrochen an unserer gemeinsamen Zukunft. Viele von uns wollen zusammen in einem Verbund bleiben“, zitiert Touristik aktuell Sabine Kalau von Hofe, Inhaberin des Thomas Cook Reisebüros in Bargteheide.

Dem Handelsblatt zufolge erhielten Franchise-Reisebüros von Thomas Cook bei Buchungen von Reisen des Veranstalters eine zusätzliche Grundprovision. Bei noch nicht angetretenen Reisen bei den Thomas-Cook-Töchtern Öger, Bucher Reisen und Air Marin werden sie diese nun voraussichtlich kaum erhalten. Bei den Marken Neckermann und Thomas Cook hingegen wurden die Provisionen regelmäßig schon nach dem Zahlungseingang ausgezahlt – hier könnten die Erfolgsprämien bei nicht angetretenen Reisen möglicherweise sogar von der Insolvenzverwaltung zurückgefordert werden, so das Handelsblatt. Ein Sprecher der Insolvenzverwalter teilte der Zeitung mit, hierüber sei noch nicht entschieden.

Der Konkurs betrifft jedoch längst nicht nur die Franchise-Partner des Unternehmens. Bei der Befragung einer Stichprobe des Verbands unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR), bei der 483 Reisebüros antworteten, gaben laut Handelsblatt 31 Prozent der Befragten an, die Insolvenz von Thomas Cook habe sie „deutlich getroffen“. Nur 14 Prozent von ihnen sahen sich dadurch nicht beeinträchtigt. (red.)

Thomas Cook: Erst Franchise-Jubiläum, dann Pleite

Thomas Cook: Erst Franchise-Jubiläum, dann Pleite

Im Juli 2019 feierte der Reisekonzern Thomas Cook noch sein 25-jähriges Franchise-Jubiläum in Deutschland. Jetzt ist klar: Thomas Cook ist pleite. Das betrifft aktuell nicht nur Hunderttausende Urlauber, sondern perspektivisch auch rund 370 von Franchise-Nehmern geführten Reisebüros in Deutschland.

Als Franchise-Marke für Reisebüros hatte Thomas Cook vor 25 Jahren zunächst Holiday Land eingeführt. Später kam dann das gleichnamige Reisebüro-Franchise-Konzept hinzu. Auch wenn die Franchise-Nehmer von Thomas Cook rechtlich betrachtet unabhängige Unternehmer sind, ist deren Zukunft mit der Insolvenz des Reisekonzerns dennoch unklar. Denn die Franchise-Partner der Reisebürokette hängen stark von den Leistungen des Franchise-Gebers und der Systemzentrale ab - sei es bei den Reiseangeboten, beim Marketing oder in anderen Bereichen des Reisebüro-Geschäfts. Insgesamt gibt es laut NZZ rund 1200 Thomas Cook Vertriebsstellen, die von Franchise-Nehmern oder Kooperationspartnern des britischen Konzerns bzw. Tochterunternehmen geführt werden.

Eine Option für die bisherigen Thomas Cook Franchisenehmer könnte sein, das System zu wechseln. So richtet sich zum Beispiel die TVG, die hinter den Reisebüro-Franchise-Konzepten Sonnenklar.TV und Flugbörse steht, explizit auch an Partner, die bislang anderen System angehören. (red.)

Im Franchising erprobt: Thomas Cook weitet Omnichannel-Projekt aus

Im Franchising erprobt: Thomas Cook weitet Omnichannel-Projekt aus

Das Reiseunternehmen Thomas Cook ist mit eigenen Betrieben, mit Franchise-Partnern und mit Reisebürokooperationen aktiv, die in der Thomas Cook Partner Group gebündelt sind. Wie verschiedene Fachportale berichten, setzt das Unternehmen zunehmend auf die Nutzung und Vernetzung verschiedener Kanäle. Das Projekt "Omnichannel", das zunächst in eigenen und Franchise-Büros getestet wurde, wird nun auch kooperierenden Reisebüros angeboten.

Hintergrund des Projektes sind die veränderten Kundengewohnheiten: Denn bei der Vorbereitung und Buchung einer Reise wechseln viele Menschen mittlerweile immer wieder zwischen Online- und anderen Kanälen. Das Omnichannel-Konzept von Thomas Cook bietet daher zum Beispiel einen Merkzettel auf Thomascook.de mit Übergabe an das Reisebüro: Die Kunden können auf der Website suchen und ihre Anfrage dann direkt an ein Reisebüro in ihrer Nähe schicken, die sie bearbeitet und die Buchung durchführt. Dazu kommt Folgekommunikation mit Informationen und zusätzlichen Angeboten per E-Mail im Namen des jeweiligen Reisebüros. Auch Facebook-Postings und Post-Mailings bei gezielten Aktionen für die Kunden sind für die Partner nutzbar. Zugleich erhalten Partnerbüros Schulungen beispielsweise zu den Themen Facebook, Instagram, Snapshat und Virtual Reality.

Laut Georg Welbers, Omnichannel-Direktor von Thomas Cook, verliefen die Tests mit eigenen und Franchise-Büros erfolgreich. Das Projekt sei ein erster Schritt in Richtung einer vollständigen Vernetzung aller Kanäle. (red.) 

Thomas Cook macht Bucher Last Minute zum Franchise-System

Thomas Cook macht Bucher Last Minute zum Franchise-System

Zur Thomas Cook AG zählen neben der gleichnamigen Marke auch Neckermann Reisen, Öger Tours, Air Marin und Bucher Last Minute. Für letztere hat das Unternehmen nun ein eigenes Franchise-System gestartet.

Der Eigen- und Franchisevertrieb sowie die Reisebürokooperationen der Thomas Cook AG sind in der Thomas Cook Partner Group (TCPG) gebündelt. Bisher war der Touristik-Riese Franchisegeber der Reisebüro-Marken Holiday Land und Thomas Cook. Insgesamt zählen über 1.500 Reisebüros in Deutschland zur TCPG.

Wie unter anderem das Fachportal Touristik-aktuell.de berichtet, ist nun auch die Marke Bucher Last Minute als Franchise-System aktiv. Vor Kurzem wurde bereits der erste Bucher-Last-Minute-Counter am Frankfurter Flughafen eröffnet. Weitere Franchise-Standorte sollen ausschließlich an Flughäfen entstehen. (apw)

Erstmals 100 Franchise-Reisebüros der Marke Thomas Cook

Erstmals 100 Franchise-Reisebüros der Marke Thomas Cook

Rund 130 Thomas Cook Reisebüros führt der gleichnamige Reisekonzern in Deutschland in Eigenregie. Auch Franchise-Lizenzen vergibt das Unternehmen für Thomas Cook Reisebüros. Jetzt meldet das Fachportal Touristik-aktuell.de, dass die Zahl der im Franchising betriebenen Thomas Cook Reisebüros erstmals auf 100 gestiegen ist.

Thomas Cook ist neben Holiday Land eine der Franchise-Marken der Thomas Cook Partner Group, die mit insgesamt rund 1.500 Reisebüros in Deutschland aktiv ist und zu der auch die Kooperations-Reisebüros Neckermann Reisen Team und Neckermann Reisen Partner zählen. Touristik-aktuell.de zufolge wird das 100. Franchise-Reisebüro von einen Partner geführt, der zuvor für rund zwei Jahrzehnte als Franchise-Nehmer der Marke Holiday Land agierte und nun auf Thomas Cook umflaggte. Grund war der Relaunch der Marke Thomas Cook im Herbst 2013, bei dem u. a. das bisherige, einen Globus darstellenden Logo durch ein gelbes Signet in Herzform ersetzt wurde.

Der Name des heutigen Tourismusriesen geht auf den Baptistenprediger Thomas Cook zurück, der bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Gruppen- und Pauschalreisen organisierte. Ein erstes Reisebüro eröffnete Thomas Cook im Jahr 1872 in Kairo. Die Söhne von Thomas Cook machten des Unternehmen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zum weltweiten Marktführer der Reisebranche.

In Deutschland ist Thomas Cook nach eigenen Angaben der zweitgrößte Anbieter von touristischen Leistungen und Produkten. Zum Unternehmen gehören auch Veranstaltermarken wie Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Last Minute und Air Marin, die Ferienfluggesellschaft Condor und die Hotelmarken wie Sentido, Smartline und Sun Connect. Informationen zu den Reisebüro-Franchise-Marken Thomas Cook und Holiday Land stehen auf einer eigenen Website bereit. (apw)

Franchise-Jahrestagung von Thomas Cook und Holiday Land Reisebüros: Social Media und neues Logo

Franchise-Jahrestagung von Thomas Cook und Holiday Land Reisebüros: Social Media und neues Logo

Die Nutzung von Social Media für Reisebüros und die neue Richtung des Thomas Cook Brandmarketing waren Themen der Jahrestagung, zu der die Franchise-Nehmer von Thomas Cook und der Holiday Land Reisebüros im Dezember 2013 im türkischen Antalya zusammenkamen. Vorgestellt wurde hier unter anderem das neue Thomas Cook-Logo.

Wie das Unternehmen mitteilt, nahm auch Andrea Hollweg von der Business Community - dem Einkaufsverbund der deutschen Franchise-Wirtschaft, mit dem Thomas Cook zusammenarbeitet - an dem Treffen teil: Gemeinsam mit Volker Spies, dem Leiter Franchise Operations der Thomas Cook AG, stellte sie neue Angebote für die Franchise-Betriebe vor, beispielsweise für das Auto-Leasing und die Energieversorgung. Ein Vortrag von Motivationstrainer Steffen Kirchner mit dem Titel „Menschen für neue Wege öffnen und begeistern“ bildete den Auftakt des viertägigen Treffens, das laut Thomas Cook mit zeitlichen Freiräumen und einem Gala-Dinner auch viele Möglichkeiten zum informellen Austausch bot.

Die Touristikmarke Thomas Cook bietet Franchise-Interessenten zwei verschiedene Modelle an: Thomas Cook Partner nutzen  die Marke und das Marketing des Unternehmens direkt. Holiday Land Reisebüros nutzen die Leistungen des Unternehmens, behalten jedoch ihren bereits eigenen, lokal etablierten Reisebüro-Namen. (apw)

Thomas Cook: Franchise-Partner als Innovationstreiber

Thomas Cook: Franchise-Partner als Innovationstreiber

Die Reisebüro-Konkurrenz wie die Touristik Vertriebsgesellschaft mbH (TVG) setzt bereits seit Längerem auf die Modernisierung ihrer Standorte, vor allem durch den Einsatz multimedialer und internetbasierter Präsentationsformen. Jetzt hat auch die Reisebüro-Kette Thomas Cook einen Flagship-Store nach neuem Konzept eröffnet.

Wie das Internetportal Touristik aktuell berichtet, ging der Store vor Kurzem in Stade an den Start. Ungewöhnlich dabei ist nicht nur der Standort - Flagship-Stores werden in der Regel in Großstädten eröffnet -, sondern auch die Tatsache, dass das neue Konzept von den Franchise-Nehmern vor Ort finanziert wurde. Meist zeichnet bei Franchise-Systemen die Zentrale für Konzeptentwicklungen verantwortlich. Laut Touristik aktuell waren Gespräche des Franchise-Nehmer-Beirats mit Thomas Cook die Grundlage für die Entwicklung des neuen Konzepts, das andere Standorte nun übernehmen können. Kernelemente des neuen Konzepts sind neben Designer-Möbel u. a. auch große Flatscreens, die mit I-Pads gesteuert werden können.

Aktuell gibt es rund 75 Franchise-Nehmer der Reisebüro-Marke Thomas Cook. Der Eigen- und Franchisevertrieb sowie die Reisebürokooperationen der Thomas Cook AG sind in der Thomas Cook Partner Group (TCPG) gebündelt. Neben Thomas Cook zählen auch die Reisebüro-Marken Neckermann Reisebüro und Holiday Land zur TCPG. Insgesamt gibt es über 1.500 TCPG-Reisebüros in Deutschland. (apw)

Thomas Cook will Franchise-Büros durch verbessertes Online-Marketing stärken

Thomas Cook will Franchise-Büros durch verbessertes Online-Marketing stärken

Zur Thomas Cook Partner Group (TCPG) zählen neben den Marken Neckermann Reisebüro und Thomas Cook Reisebüro auch die Franchise-Systeme Holiday Land und Thomas Cook Reisebüro Franchise. In Deutschland betreibt die TCPG aktuell über 1.500 Reisebüros in Eigenregie und im Franchising. Wie das Internetportal touristik-aktuell.de berichtet, hat Thomas Cook nun sein Online-Angebot ausgebaut - unter anderem, um die Franchise-Nehmer besser am Internetgeschäft teilhaben zu lassen.

Laut touristik-aktuell.de wurden dafür Websites wie http://www.thomascook-reisebuero.de/ und die Internetpräsenzen der Franchise-Büros erweitert. Franchise-Nehmer können damit zum Beispiel Online-Gewinnspiele auf ihrer Facebook-Seite platzieren und so Traffic für ihre eigenen Webseiten generieren. Darüber hinaus habe Thomas Cook die Reisebüros in Internet-Suchdienste wie Google Places und Qype eingetragen. Verschiedene Inhalte können von den Franchise-Nehmern über ein Content-Management-System gepflegt werden. (apw)

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