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SIRPLUS

  • Lizenzart: Franchise-System
  • Geschäftsart: "Lebensmittelretter" Einzelhandel und Onlinestore

Beiträge über SIRPLUS

Gerettete Lebensmittel bald auch in Hamburg: Franchise-Konzept Sirplus startet 2020 mit bundesweiter Expansion

Gerettete Lebensmittel bald auch in Hamburg: Franchise-Konzept Sirplus startet 2020 mit bundesweiter Expansion

Rettermärkte: So nennt das Startup Sirplus seine mittlerweile vier Berliner Supermärkte, in denen die Kunden Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum oder kleinen Schönheitsfehlern zu günstigen Preisen kaufen können. Im April 2017 mit Hilfe von Crowdfunding gestartet, ist das Konzept mittlerweile ein Franchise-System. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll 2020 nun in Hamburg der erste Standort außerhalb der Hauptstadt eröffnen.

Der Name Sirplus ist ein Wortspiel: eine Kombination von „Sir“ - Herr – und dem englischen Wort „surplus“, das „Überschuss, Überangebot“ bedeutet. Bisher gibt es Rettermärkte in den Berliner Stadtteilen Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Steglitz und Neukölln. Die Idee dahinter: Einerseits wollen Sirplus-Gründer Raphael Fellmer und seine Mitstreiter verhindern, dass Essen, das eigentlich noch gut genießbar ist, weggeworfen wird; Medienberichte zufolge ernährte sich Fellmer selbst zwei Jahre Lang von dem, was er aus Mülltonnen hinter Supermärkten „containerte“. Zum anderen wollen die Sirplus-Macher das Bewusstein für das Thema Lebensmittelverschwendung schärfen und dazu beitragen, dass sich alle Menschen gut ernähren können.

Damit die Kunden kein Risiko eingehen, prüfen ein Lebensmittelhygieniker und weitere Mitarbeiter jede Lieferung, riechen und probieren die Ware auch. Neben den Märkten betreibt das Franchisesystem auch einen Onlineshop für gerettete Lebensmittel. (red.)

Lebensmittel retten: Sirplus plant Standorte im Franchise-Modell

Es gibt zahlreiche Gründe, aus denen Lebensmittel schon im Handel weggeworfen werden – etwa, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, überproduziert wurde oder sie aus dem Sortiment genommen werden. Dass solche Lebensmittel, die nicht verdorben sind, auf dem Müll landen, dem wirken die Gründer Raphael Fellmer und Martin Schott mit ihrem Supermarkt Sirplus entgegen. In Berlin verkaufen sie „gerettete“ Waren – und wollen nach einem Bericht des Deutschlandfunks aus dieser Idee nun eine Franchise-Kette machen.

Gestartet ist Fellmer im April 2017, unterstützt durch Crowdfunding und einen Investor, der 100.000 Euro beisteuerte. Insgesamt arbeiten inzwischen mehr als 70 Mitarbeiter bei SirPlus daran, der Verschwendung von Lebensmitteln ein Ende zu bereiten. Das Prinzip: Die aussortierten Waren werden von Großhändler und Produzenten für einen symbolischen Preis an SirPlus geliefert. Mittlerweile sind es mehr als 300 Partner, die laut Pressemeldung mit dem Startup kooperieren. SirPlus verkauft die Lebensmittel um bis zu 80 Prozent günstiger als sie im normalen Geschäft kosten würden: entweder an einem der vier Berliner Standorte oder im Online-Shop. 20.000 Pakete seien bereits verschickt worden. Manche Kunden beziehen regelmäßig so ihre Lebensmittel: Rund 500 Kunden haben ein Abo auf die sogenannte Retterbox mit wechselnden Waren aus dem Sortiment. Rund 1.500 Tonnen Lebensmittel, die sonst weggeworfen worden seien, seien bisher auf diese Weise verkauft worden, sagte Fellmer gegenüber dem Deutschlandfunk.

Das Interesse an einer Vervielfältigung sei groß: „Wir haben über hundert Leute, die uns schon geschrieben haben und die Interesse haben, als Franchise-Partner irgendwo in Deutschland auch so einen Rettermarkt aufzumachen“, so Fellmer. Sie könnte von Sirplus neben der Marke und dem Know-how, etwa zur Lebensmittelhygiene, auch die Ware erhalten. Der Name Sirplus ist laut Unternehmenswebsite ein Wortspiel. Es leitet sich vom englischen Wort surplus ab, das „Überschuss, Überangebot“ bedeutet. (red.)

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