9/2/2010

Gründen im Team: Zwei MBE Partner wissen wie

Silke Klink und Marco Bittner haben sich im Team selbstständig gemacht und sind gemeinsam Franchise-Partner bei Mail Boxes Etc. In ihrem MBE Center in Leinfelden/Echterdingen bieten sie ihren Kunden erfolgreich Outsourcing-Lösungen rund um Druck, Verpackung und Versand an.


FranchisePORTAL: Frau Klink, Herr Bittner, sind Sie beide gleichzeitig Franchise-Nehmer oder haben Sie zu diesem Zweck eine Unternehmensform gegründet?

Marco Bittner: Wir haben uns bewusst für eine Partnerschaft entschieden und gemeinsam eine offene Handelsgemeinschaft gegründet, in der wir gleichberechtigte Inhaber sind. Weil wir beide sehr motiviert sind und hohe Ansprüche an uns stellen, können wir zusammen das MBE Geschäft viel schneller entwickeln.


FranchisePORTAL: Können Sie sich die anfallenden Gebühren (Einstiegsgebühr, laufende Gebühr) teilen oder müssen sie einzeln entrichtet werden?

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Silke Klink: Ganz klar: Bei der Eröffnung eines MBE Centers als Geschäftspartnerschaft ist auch nur eine Franchisepartnerlizenz zu kaufen. Diese wurde von uns beiden zu je 50 Prozent übernommen und auch die laufende Franchise Gebühr wird nicht einzeln entrichtet.


FranchisePORTAL: Haben Sie Ihre Tätigkeitsbereiche klar aufgeteilt?

Marco Bittner: Zu Anfang haben wir versucht, die Stärken des Einzelnen durch "Learning by doing" herauszufinden. Dies hat auch sehr gut funktioniert. Mittlerweile sind die Tätigkeitsbereiche klar aufgeteilt. Frau Klink ist die Managerin im Center, also für die Kunden, für die Organisation und vor allem für die Zahlen verantwortlich. Ich bin hauptsächlich in der Gewinnung von Geschäftskunden tätig und damit größtenteils vor Ort in den Firmen, die künftig mit MBE Geschäfte machen werden. Bei der Auftragsabwicklung arbeiten wir dann wieder Hand in Hand. Unsere Aufteilung passt auf unsere Bedürfnisse perfekt.


FranchisePORTAL: Worin sehen Sie die Stärken und Schwächen einer Franchise-Gründung zu zweit?

Marco Bittner: Die Stärken liegen ganz klar darin, dass beide Inhaber dieselben Ziele verfolgen und an einem Strang ziehen. Als gleichberechtigte Geschäftspartner sind wir viel härter miteinander. Bitte nicht falsch verstehen, aber mit einem Mitarbeiter muss man doch vorsichtiger umgehen. Meiner Meinung nach kann man so seine Unternehmung schneller vorantreiben. Bei uns konnten wir mit dieser Form bisher keine Schwächen feststellen – beide Geschäftspartner möchten angemessen Geld verdienen.


FranchisePORTAL: Ein Franchise-System wie MBE steht ja bereits wie ein „Partner“ zur Seite. Welchen Sinn macht Ihrer Meinung nach eine „doppelte Partnerschaft“?

Silke Klink: Ein Franchise-System bietet einem Know-How und auch beispielsweise ein starkes Netzwerk, wie bei Mail Boxes Etc. Hier können wir von Erfahrungen anderer sicherlich profitieren und uns auch bei komplexeren Aufgaben Hilfe holen. Außerdem nimmt einem das Franchisesystem auch Aufgaben ab, mit denen man eventuell noch nie konfrontiert wurde, wie zum Beispiel: Gewinnung und Pflege von Kooperationspartnern, Verhandeln der Einkaufspreise, Weiterbildungen, Motivation und Aufbau einer Marke u.v.m. Jedoch ersetzt das Franchise-System nicht den eigenen Geschäftspartner, denn letzten Endes ist jeder Franchisenehmer auf sich selbst angewiesen. Im normalen Tagesgeschäft kann und soll ein Franchisegeber nicht eingreifen. Die Manpower leisten die Geschäftspartner und deshalb ist eine doppelte Partnerschaft von sehr großem Vorteil.


FranchisePORTAL: Vielen Dank für das Gespräch!

 

24.11.2010 ©opyright FranchisePORTAL (vi)

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