7/5/2019

Zeitungsbericht: Optiker-Franchise-System Pro Optik sucht neuen Mehrheitseigner

Die Fachgeschäftkette Pro Optik wurde 1987 von den Augenoptikermeistern Rainer Hildebrandt und Peter Hoppert gegründet. In Zusammenarbeit mit Franchise-Nehmern expandiert Pro Optik seit rund fünfzehn Jahren. Jetzt berichtet die FAZ über einen möglichen Verkauf der nach Fielmann und Apollo drittgrößten Optikerkette Deutschlands.

In den vergangenen fünf Jahren konnte die Pro Optik Gruppe mit Hauptsitz in Wendlingen die Gesamtzahl der Fachgeschäfte um etwa 20 auf aktuell mehr als 140 steigern. Der Gesamtumsatz soll zuletzt bei etwa 125 Millionen Euro gelegen haben. Zum Vergleich: Fielmann setzte etwa 1,1 Milliarden, Apollo 732 Millionen Euro um. Wie die FAZ nun berichtet, soll Pro Optik die Investmentbank Alantra beauftragt haben, nach einem möglichen Käufer zu suchen. Die Zeitung bezieht sich dabei auf Insider-Informationen, denen zufolge nicht alle Unternehmensanteile, wohl aber die Mehrheit an Pro Optik verkauft werden soll. Hintergrund könnte der schrittweise Rückzug der Unternehmensgründer Rainer Hildebrandt und Peter Hoppert sein. Sie hatten im vergangenen Jahr mit Hannibal Zemariam einen Augenoptikermeister aus den eigenen Reihen in die Geschäftsführung aufrücken lassen.

Wer sich als Franchise-Partner von Pro Optik selbstständig macht, soll unter anderem von guten Einkaufskonditionen, Schulungen und Unterstützung beim Marketing profitieren. Auch bei der Unternehmensplanung und beim Rechnungswesen steht die Systemzentrale den Franchise-Nehmern zur Seite. Das Fachgeschäft wird schlüsselfertig an die Franchise-Nehmer übergeben. Auch Apollo, die Nummer zwei der deutschen Optiker, setzt aufs Franchising. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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