10/2/2019

System-Gastronomie: NGG fordert mindestens zwölf Euro Stundenlohn

Am 4. Dezember 2019 beginnen in Berlin die Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Zum Gebaren der Verhandlungspartner gehört dabei auch, dass bereits im Vorfeld Positionen und Forderungen publik werden. Am Ende steht ein Kompromiss, der auch für zahlreiche Gastronomie-Franchise-Systeme von Bedeutung ist. Denn sicher ist schon jetzt, dass die Lohnkosten steigen werden.

Die NGG hat nun einen Stundenlohn in Höhe von mindestens zwölf Euro für die rund 120.000 Beschäftigten der deutschen Systemgastronomie in den kommenden Tarifverhandlungen gefordert. Im BdS sind auch zahlreiche Gastronomie-Systeme organisiert, die mit Franchise-Partnern zusammenarbeiten. Nicht nur Franchise-Größen wie McDonald's, Burger King, Nordsee, Kentucky Fried Chicken und L'Osteria, sondern auch kleinere Franchise-Konzepte wie Burgerista oder Purino. "Es wird Zeit, den Schalter beim Lohn umzulegen. Auch wer bei McDonald's, Burger King und Co. arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Wir werden nicht zulassen, dass die Beschäftigten am Ende ihres Arbeitslebens in Armut leben oder sich von der Allgemeinheit finanzieren lassen müssen", sagt der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan.

Bei den letzten Tarifverhandlungen wurde in einem freiwilligen Schlichtungsverfahren eine Einigung erzielt. Beim Mindestlohn hatte sich dabei die NGG durchgesetzt: Das Verhandlungsergebnis im Jahr 2017 sah unter anderem Lohnerhöhungen zwischen 7,3 und 8,7 Prozent und ein neues Einstiegsgehalt von mindestens 9 Euro pro Stunde vor. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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