24.09.2018

Schlechte Umsatzentwicklung: Franchise-Geber Gerry Weber kündigt Stellenabbau und Sanierungsgutachten an

Der Modeanbieter Gerry Weber mit Sitz in Halle/Westfalen gehört nach eigener Aussage zu den größten börsennotierten Modekonzernen in Deutschland. Seine Marken-Stores betreibt das Unternehmen vor allem im Ausland auch mit Franchise-Partnern. Deren Anzahl wuchs im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/2018 zwar um 19 Franchise-Läden auf 282. Medienberichten zufolge hat das Unternehmen insgesamt jedoch mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Wie unter anderem das Handelsblatt berichtet, rechnet das Unternehmen für dieses Jahr mit roten Zahlen, im besten Fall mit einer Null im operativen Ergebnis. Es kündigte zugleich den Abbau von bis zu 150 Vollzeitstellen in der Zentrale und der Logistik an. Hunderte Stellen in den Geschäften wurden bereits gestrichen. Der Umsatz sei im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres um 5,4 Prozent auf knapp 405 Millionen Euro gesunken. Bereits in den Vorjahren war der Umsatz zurückgegangen.

Als Maßnahmen kündigte Gerry Weber daher eine weitere Verschlankung und eine stärkere Digitalisierung des Konzerns an, um schneller auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Zudem hat das Unternehmen laut Berichten unter anderem von N-TV ein Sanierungsgutachten zur Unterstützung eines umfassenden Umbaus in Auftrag gegeben, das bis Mitte Oktober vorliegen soll. Zu Gerry Weber gehören auch die Marken Hallhuber, Taifun, Talkabout und Samoon. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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