21.12.2017

oBike: Bikesharing-Anbieter aus Singapur will mit Franchise-Nehmern in Deutschland wachsen

Der Bikesharing-Markt boomt: Lidl Bike, Call a Bike und Nextbike sind dabei längst nicht alle Anbieter, die ihre Drahtesel vermieten möchten. Auch internationale Anbieter wie Mobike oder obike wittern das große Geschäft. Letzterer stammt aus Singapur und hat hierzulande auch schon Negativschlagzeilen gemacht. Jetzt will oBike in Deutschland durch die Vergabe von Franchise-Lizenzen wachsen.

In Kritik geraten war oBike unter anderem, weil das Unternehmen Nutzerdaten öffentlich einsehbar im Internet stehen hatte und die Bewegungsdaten der Nutzer erfasst. Da oBike stationslos arbeitet, die Fahrräder also überall einfach abgestellt werden können, gab es zudem Unmut über diese unkontrollierte Abstellpraxis und Vandalismus im Zusammenhang mit oBike. Das Unternehmen für das Fehlverhalten von Nutzern verantwortlich zu machen, erscheint vielen aber fragwürdig. Unbestritten ist, dass Fahrradverleih-Systeme einen wichtigen Beitrag zu umweltfreundlicher urbaner Mobilität leisten und weiterhin wachsen werden.

oBike wurde Anfang 2017 gegründet und ist heute allein in Europa in rund einem Dutzend Ländern aktiv, unter anderem in Belgien, den Niederlanden, Italien, Frankreich, Spanien, Norwegen und Schweden. In Deutschland ist oBike bereits in Berlin, Hannover, Frankfurt und München aktiv. Wie das Unternehmen nun mitteilt, können ab Januar 2018 Unternehmen und Kommunen als Franchise-Nehmer ihre eigenen Bike-Sharing-Angebote starten. Auch andere Bikesharing-Anbieter vergeben Franchise-Lizenzen. So zum Beispiel Nextbike und das aus Dänemark stammende Franchise-Konzept Donkey Republic. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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