5/1/2019

Neues Fachbuch zur vorvertraglichen Aufklärungspflicht des Franchise-Gebers

Die vorvertragliche Aufklärungspflicht ist eines der großen Rechtsthemen im Franchising. In Deutschland erfolgt die vorvertragliche Aufklärung aufgrund einer fehlenden gesetzlichen Regelung auf dem Grundsatz von Treu und Glauben bzw. in Anlehnung an entsprechende Gerichtsurteile. Ein neu erschienenes Fachbuch setzt sich eingehend mit diesem Themenkomplex auseinander.

Autorin des Fachbuchs „Umfang und Inhalt der vorvertraglichen Aufklärungspflicht des Franchisegebers“ ist die Rechtsanwältin Dr. Anna Hahn. Im Mittelpunkt des gut 300 Seiten starken Werks steht das viel diskutierte und mit erheblichen Rechtsunsicherheiten verbundene Thema, inwieweit Franchise-Nehmer ein Anrecht auf Rentabilitätsprognosen und Standortanalysen im Rahmen der vorvertraglichen Aufklärung haben. Die Autorin vergleicht hierfür unter anderem das deutsche, englische und französische Recht. Sie analysiert zudem bisherige Urteile, insbesondere auch jüngere Entscheidungen, die eine „Tendenz zum höherem Franchisenehmerschutz und strengeren Anforderungen an die vorvertragliche Aufklärungspflicht“ erkennen ließen. Auch in Frankreich und England vorhandene Lösungen werden auf ihre Wirksamkeit hin beleuchtet.

Das Fachbuch „Umfang und Inhalt der vorvertraglichen Aufklärungspflicht des Franchisegebers“ ist im Nomos-Verlag erschienen (ISBN 978-3-8487-5536-3) und ist Teil der Reihe Studien zum Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Band 179). Die Publikation kostet 85 Euro und richtet sich vor allem an Praktiker, Wissenschaftler und Gerichte, die sich mit dieser Materie beschäftigen. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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