12/19/2018

Metro-Pläne: Vor allem Großhändler, Franchise-Wachstum in Russland

Der Handelskonzern Metro, 1963 als Großhändler gegründet, plant, sich von der Einzelhandelskette Real zu trennen. Wie unter anderem die Welt berichtet, soll der Verkauf der Supermärkte in den kommenden vier bis sechs Monaten erfolgen. Um sinkenden Umsätzen zu begegnen, wolle Metro sich wieder auf den Großhandel fokussieren. In Russland will das Unternehmen zugleich seine Kette von Franchise-Kleinläden unter dem Namen Fasol weiter ausbauen.

Wie die Zeitung berichtet, soll Fasol in den kommenden beiden Jahren von rund 1.000 auf 3.000 Standorte wachsen. Fasol-Märkte sind in der Regel um die 150 Quadratmeter groß. Die Händler stellen ihr Sortiment selbst zusammen, aber verpflichten sich, einen Teil ihrer Ware von Metro zu kaufen.

Die geplante Trennung von der Einzelhandelskette Real in allen Märkten teilte Metro bei der Vorstellung der Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2017/18 mit, das zum 30. September endete. Dabei wurde auch die Prognose für den Betriebsgewinn (Ebitda) im neuen Geschäftsjahr nach unten korrigiert: Metro rechnet nun mit einem Minus von zwei bis sechs Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Umsatz der 769 Metro-Großmärkte weltweit um 1,4 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro. In Russland brach der Umsatz um mehr als 16 Prozent ein - hier soll der Ausbau der Franchisekette offenbar zu einer Erholung beitragen. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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