04.10.2018

Klettern mit und ohne Handicaps: "Ich will da rauf" plant Social Franchising

Seit zehn Jahren organisiert der Münchener Verein "Ich will da rauf" im Stadtteil Thalkirchen Kletterkurse, in denen Gesunde gemeinsam mit Menschen mit chronischen Krankheiten, psychischen Problemen oder Behinderungen das Klettern üben. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will sich das Konzept nun zu einem Social Franchise-Modell weiterentwickleln.

Wie die Zeitung berichtet, gehören derzeit fünf Kindergruppen, sieben Gruppen für Jugendliche und Erwachsene sowie eine für Familien zum Verein. Die Erfahrung dabei: Beim gemeinsamen Klettern bauen alle Vertrauen und Selbstvertrauen auf, die Einschränkungen spielen in der Gruppe keine Rolle. Projektleiterin Katrin Eisenhofer will die Idee nun als "Inklusionsbotschafterin" weiter in die Öffentlichkeit tragen.

Um ein soziales Franchise-System zu werden, arbeite der Verein daran, seine Sicherheitskonzepte weiterzuentwickeln und das Modell noch ausführlicher zu dokumentieren, damit andere es übernehmen können. Münchener Master-Studenten am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität untersuchen derzeit in einer Studie das Potenzial des gemeinsamen Kletterns für die Inklusion.

"Ich will da rauf" wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und wird unter anderem durch die Skala-Initiative von Susanne Klatten gefördert. Mehr über das Konzept ist auf der Website des Vereins zu erfahren. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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