6/28/2017

Keine Wettbewerbsverzerrung: Bundeskartellamt hält Vorwürfe gegen Franchisesystem McDonald's für gegenstandslos

Der Fast-Food-Franchiseriese McDonald's verstößt nach Auffassung des Bundeskartellamts nicht gegen das Kartellrecht. Die im Frühjahr 2017 erhobenen Vorwürfe, das System biete in seinen eigenen Standorten Produkte billiger an als in Franchise-Restaurants, seien unberechtigt, urteilte die Behörde.

In Deutschland, Frankreich und Italien hatten Verbraucherschützer den vermeintlichen Missstand angeprangert, eine Anwaltskanzlei hatte in Deutschland eine Beschwerde beim Kartellamt eingereicht. Wie verschiedene Medien berichten, wird nun jedoch kein Verfahren gegen das Unternehmen eröffnet. Schon im Frühjahr hatte McDonald's darauf verwiesen, dass es keine Preisvorgaben für die Franchisenehmer gebe und das System eng und gut mit seinen Partnern kooperiere. Die Beschwerdeführer hatten hingegen statistische Auswertungen zu den Preisen angeführt.

McDonald's ist in Deutschland mit etwa 1.480 Restaurants vertreten, rund 90 Prozent der Standorte werden von Franchisepartnern betrieben. Bis Ende 2019 will McDonald's einen Großteil der Restaurants auf das neue Konzept „Restaurant der Zukunft" umgestellt haben. Zum "Restaurant der Zukunft" gehört zum Beispiel ein neues Küchen- und Bestellsystem, das individualisierte Angebote und verbesserten Service ermöglicht. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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