8/10/2019

Indische Hotelgruppe Oyo erwägt Franchise-Start in Deutschland

Die indische Hotelgruppe Oyo entstand aus der Erfahrung ihres Gründers und heutigen Geschäftsführers Ritesh Argawal, der als 17-Jähriger durch seine Heimat reiste und nur wenig gute und leicht buchbare günstige Unterkünfte fand. Das von ihm gegründete Start-up nahm 2013 die ersten Hotels unter Vertrag und wuchs schnell. Heute ist die Kette in 800 Städten in 80 Ländern vertreten. Wie die Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung (AHGZ) berichtet, prüft das Unternehmen nun den Markteinstieg in Deutschland.

„Deutschland ist eine der Top-5-Wirtschaften der Welt und ein großer Hotelmarkt, der wegen der Affinität der Reisenden zu Unterkünften im Bereich Economy und Mittelklasse ein enormes Potenzial hat. Ein Team von Analysten untersucht derzeit Marktpotenziale und -herausforderungen“, zitiert das Magazin Geschäftsführer Argawal. Die Oyo Hotels & Homes ist mittlerweile in ganz unterschiedlichen Segmenten aktiv. In Europa ist das Unternehmen bereits in Großbritannien tätig, wo 70 Hotels unter Vertrag genommen wurden. Die Kette arbeitet sowohl mit Franchise-Partnern als auch mit Pächtern zusammen.

Die Partner-Hotels unterstützt Oyo unter anderem bei der Standardisierung von Dienstleistungen, beim Bestandsmanagement oder auch dem Revenue- und Customer-Relationship-Management. Ziel ist es auch, die Auslastung der Häuser zu verbessern. Mit einer eigenen Oyo App können nicht nur Zimmer gebucht werden, sondern auch der Zimmerservice, die User können ein Taxi bestellen oder Locations zum Ausgehen in der Umgebung suchen. Finanzielle Unterstützung erhält Oyo dem Bericht zufolge von einer Reihe von globalen Investoren, unter anderem auch von Airbnb. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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