5/22/2019

Global Entrepreneurship Monitor: Deutsche verlieren Angst vorm Gründen

Der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) liefert bereits seit 20 Jahren ländervergleichende Analysen zum Gründungsgeschehen in bis zu 70 Ländern. Der GEM-Länderbericht wird dabei vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover und dem RKW Kompetenzzentrum erstellt. Auch der neue Bericht zeigt eine kaum veränderte Gründungsquote. Bei anderen Werten gibt es aber Bewegung.

In Deutschland liegt die Gründungsquote wie schon in den Vorjahren bei etwa fünf Prozent und damit auf ähnlichem Niveau wie in Italien, Polen und Frankreich. Ein Unterschied zu diesem Ländern: Hierzulande gibt es viermal mehr Chancengründungen als Gründungen aus Mangel an Erwerbsalternativen. Zudem weisen 9,1 Prozent der Gründungen in Deutschland eine mittlere bis hohe Technologieintensität auf. In den USA liegt der Anteil bei gut fünf Prozent.

Eine deutliche Veränderung gab es bei den Altersklassen der Gründer: Erstmal seit Beginn der Erhebung vor 20 Jahren ist die höchste Gründungsquote nicht bei den 35 – 44-Jährigen (6,14 Prozent), sondern bei den 25 – 34-Jährigen (6,64 Prozent) zu finden. Eine weitere Veränderung: In Deutschland würden nun noch etwa 38 Prozent der Befragten eine Gründung aus Angst vor dem Scheitern unterlassen, deutlich weniger als in den vergangenen Jahren. Zugleich werden auch die Gründungschancen als immer besser eingestuft. 42 Prozent der Befragten hielten die Gründungschancen in ihrer Region für gut. 2010 waren es noch weniger als 30 Prozent. Der gesamte GEM-Länderbericht Deutschland 2018/2019 steht hier zum Download bereit. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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