8/3/2019

Gerettete Lebensmittel bald auch in Hamburg: Franchise-Konzept Sirplus startet 2020 mit bundesweiter Expansion

Rettermärkte: So nennt das Startup Sirplus seine mittlerweile vier Berliner Supermärkte, in denen die Kunden Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum oder kleinen Schönheitsfehlern zu günstigen Preisen kaufen können. Im April 2017 mit Hilfe von Crowdfunding gestartet, ist das Konzept mittlerweile ein Franchise-System. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll 2020 nun in Hamburg der erste Standort außerhalb der Hauptstadt eröffnen.

Der Name Sirplus ist ein Wortspiel: eine Kombination von „Sir“ - Herr – und dem englischen Wort „surplus“, das „Überschuss, Überangebot“ bedeutet. Bisher gibt es Rettermärkte in den Berliner Stadtteilen Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Steglitz und Neukölln. Die Idee dahinter: Einerseits wollen Sirplus-Gründer Raphael Fellmer und seine Mitstreiter verhindern, dass Essen, das eigentlich noch gut genießbar ist, weggeworfen wird; Medienberichte zufolge ernährte sich Fellmer selbst zwei Jahre Lang von dem, was er aus Mülltonnen hinter Supermärkten „containerte“. Zum anderen wollen die Sirplus-Macher das Bewusstein für das Thema Lebensmittelverschwendung schärfen und dazu beitragen, dass sich alle Menschen gut ernähren können.

Damit die Kunden kein Risiko eingehen, prüfen ein Lebensmittelhygieniker und weitere Mitarbeiter jede Lieferung, riechen und probieren die Ware auch. Neben den Märkten betreibt das Franchisesystem auch einen Onlineshop für gerettete Lebensmittel. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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