9/16/2019

Franchisesystem Pro Optik bietet jetzt auch Hörgeräte und hat einen neuen Mehrheitseigner

Das Franchisesystem Pro Optik, vor 32 Jahren von den Augenoptikermeistern Rainer Hildebrandt und Peter Hoppert gegründet, ist heute nach Fielmann und Apollo mit 145 Standorten die drittgrößte Optiker-Kette Deutschlands. Mittlerweile hat das Unternehmen sein Angebot erweitert und bietet in rund 50 Geschäften neben Sehhilfen auch Hörgeräte an. Wie die Beteiligungsgesellschaft Paragon mitteilt, hat sie zudem gemeinsam mit Pro Optik-Geschäftsführer Hannibal Zemariam die Mehrheitsanteile an der Kette erworben.

Bereits im Sommer war berichtet worden, dass Pro Optik einen neuen Eigner suchte . Nun haben die Gründer tatsächlich die Mehrheit ihrer Anteile an die Münchener Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners und an Hannibal Zemariam verkauft. Die inhabergeführte Beteiligungsgesellschaft mit mehr als 1,2 Milliarden verwaltetem Eigenkapital investiert nach eigener Aussage in etablierte mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Pro Optik Geschäftsführer Hannibal Zemariam kündigte im Gespräch mit dem Onlineportal meinhoergerat.de an, weiter mit Franchisepartnern wachsen zu wollen – und zudem gemeinsam mit Paragon Partners die mögliche Übernahme kleinerer Ketten anzuvisieren. In fünf Jahren wolle Pro Optik auf 170 bis 200 Geschäfte kommen. Ein Ziel sei es dann auch, in allen Pro Optik-Fachgeschäften sowohl eine Seh- als auch Hörkorrektur anbieten zu können. Pro Optik erzielte 2019 einen Umsatz von 125 Millionen Euro und verkauft jährlich rund 400.000 Brillen in unterschiedlichen Preissegmenten. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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