1/29/2019

Franchise-System Town & Country Haus: 2018 brachte mehr gebaute, aber weniger verkaufte Häuser

In den vergangenen Jahren war der 1997 gegründete Massivhausanbieter Town & Country Haus erfolgsverwöhnt: Seit 2015 waren die Zahl der verkauften Häuser und das Auftragsvolumen Jahr für Jahr auf Rekordniveau geklettert. 2018 gingen beide Werte zurück. Gestiegen ist indes die Zahl der fertiggestellten Häuser.

Den letzten Rückgang an verkauften Häusern hatte Town & Country Haus im Jahr 2014 gegenüber 2013 zu verzeichnen. Deren Zahl war in diesem Zeitraum von 3.187 auf 3.044 gesunken. 2015 überflügelte das als Franchise-System aufgestellte Unternehmen den 2013er Wert dann aber mit 3.859 verkauften Häusern bei Weitem. Es folgten weitere Rekordjahre. 2016 wurden 4.188 Häuser verkauft, der Auftragseingang stieg um etwa 13 Prozent auf 772,5 Millionen Euro. Im Jubiläumsjahr 2017 konnten insgesamt 4.466 Häuser an die Frau und den Mann gebracht werden. Das Auftragsvolumen stieg um neun Prozent auf 844,29 Millionen Euro. Für 2018 meldet das Unternehmen mit Sitz in Behringen (Thüringen) nun einen Rückgang. Mit 4.033 Massivhäusern verkaufte Town & Country Haus sogar weniger Häuser als noch 2016. Das Auftragsvolumen lag 2018 bei 806 Millionen Euro. „Die Reform des Bauvertragsrechts verunsicherte zahlreiche Bauinteressierte am Jahresanfang. Viele Bauwillige warteten außerdem die konkreten Bedingungen des Baukindergeldes ab. Das spiegelt sich natürlich auch in unseren Verkaufszahlen wider“, begründet Unternehmensgründer Jürgen Dawo die Entwicklung.

Fast 3.000 Häuser in einem Jahr gebaut

Einen neuen Rekord gab es hingegen bei der Zahl der gebauten Massivhäuser: 2.986 wurden 2018 fertiggestellte (2017: 2.790). Town & Country Haus ist damit weiterhin das meistgebaute Markenhaus in Deutschland. Seit der Gründung 1997 hat das Unternehmen deutlich mehr als 30.000 Häuser errichtet. Das Jahr 2019 sieht Jürgen Dawo angesichts niedriger Zinsen und hoher Mieten optimistisch: „Es ist sinnvoller denn je, sein Geld in die eigenen vier Wände zu investieren. Der Abstand zwischen Miete und monatlicher Kreditrate schrumpft weiter oder kehrt sich sogar um. Das wird viele Familien motivieren, den Schritt ins Eigenheim zu wagen und sich damit vor unberechenbaren Mieten zu schützen.“ Die Zahl der Franchise-Partner beziffert Town & Country Haus wie schon in den Vorjahren weiterhin mit über 300.

Zwei Arten der Franchise-Partnerschaft

Town & Country Haus bietet Existenzgründern zwei Varianten der Partnerschaft an, die unterschiedliche Investitionen zur Folge haben. Als Franchise-Partner im Hausbau muss im ersten Jahr mit einem Kapitalbedarf von rund 150.000 Euro gerechnet werden; Town & Country-Partner, die sich ausschließlich auf den Hausverkauf spezialisieren wollen, benötigen eine deutlich geringere Investition. Als Franchise-Nehmer sucht das Unternehmen vor allem erfahrene Manager oder andere Persönlichkeiten mit Führungsstärke und Projektmanagement-Kompetenz. Eine Franchise-Partnerschaft steht aufgrund des umfangreichen Ausbildungsprogramms auch branchenfremden Quereinsteigern offen. (red.)

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Autor:

Nachrichten-Redaktion
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