4/2/2019

Franchise-System Kochhaus: Nach Schließungen nun auch Insolvenz-Antrag

Kochhaus bietet seinen Kunden ausgewählte Lebensmittel, die nicht wie im Supermarkt üblich nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert sind. Das Spektrum reicht von Vorspeisen, Salaten und Suppen über Pasta-, Fisch- und Fleischgerichte bis zu Nachspeisen. Das erste Kochhaus eröffnete im Jahr 2010 in Berlin. Zwischenzeitlich gab es mehr als ein Dutzend Kochhäuser in Deutschland. Jetzt hat das einst mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnete Unternehmen Insolvenz angemeldet.

2012 hatte das Unternehmen begonnen, als Franchise-System zu expandieren. Auf seiner Website listet Kochhaus aktuell neun Standorte. Vor rund zwei Jahren waren es noch 13. Im Jahr 2017 hatte sich die Familie des Kochgeschirr-Herstellers Fissler an Kochhaus beteiligt. Im selben Jahr hatte Kochhaus damit begonnen, das Internetgeschäft mehr in den Blick zu nehmen. Konkurrenten wie Hello Fresh hatten das Konzept längst auf die Online-Welt übertragen. 2017 hatte zudem ein Kochhaus in Regenburg schließen müssen. Seit dem vergangenen Jahr haben weitere Kochhäuser dicht gemacht: in München und Münster.

Keine Informationen zu den Franchise-Standorten

Wie verschiedenen Medien berichten, hat Kochhaus nun einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. Als Grund wurden unter anderem Zeitmangel für eine Restrukturierung mit den finanzierenden Banken und eine Vereinbarung mit einem neuen Investor genannt. Die noch bestehenden Kochhäuser sollen allerdings weiterbetrieben werden. Auch die rund 190 Mitarbeiter sollen zunächst weiter beschäftigt werden. Spezielle Infomationen zu den von Franchise-Nehmern geführten Standorten liegen aktuell nicht vor. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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