09.02.2018

Franchise-System Back-Factory: Knapp eine Million Euro Brutto-Umsatz pro Standort

Back-Factory - 2002 als SB-Bäckerei-Kette gestartet - zählt heute neben Backwerk zu den großen backgastronomischen Franchise-Konzepten in Deutschland: Mehr als 96 Prozent setzt das Unternehmen inzwischen mit Snacks, Kaffee und Getränken um. Jetzt hat die Tochtergesellschaft der Großbäckerei Harry-Brot Bilanz für 2017 gezogen.

Wie das Unternehmen mit Systemzentrale in Hamburg mitteilt, wurden im vergangenen Jahr mit den bundesweit rund 100 Stores 99,4 Millionen Euro brutto umgesetzt - ein Prozent mehr als 2016. Der Umsatz pro Store lag damit bei durchschnittlich 994.000 Euro brutto. Das Geschäft mit Snacks und Getränken hat ebenfalls leicht zugelegt: Nur noch 3,9 Prozent Umsatzanteil entfielen auf Brot und Brötchen. 2015 lag er bei rund fünf, 2016 bei 4,5 Prozent. 2009, als Back-Factory mit der Neuausrichtung als backgastronomisches Konzept begann, trug das klassische Bäckereigeschäft noch 52 Prozent zum Umsatz bei.

Zahl der Standorte und Franchise-Partner unverändert

Die Zahl der Standorte ist 2017 gleich geblieben: Laut Unternehmen wurden drei Stores geschlossen und drei Stores neu eröffnet. Sechs Standorte wurden nach dem backgastronomischen Konzept umgebaut. Von den rund 100 Standorten werden 55 Prozent von Franchise-Partnern geführt. Im Vorjahr waren es 60 Prozent. Back-Factory zufolge ist dies auf das Ausscheiden eines Franchise-Partners mit mehreren Standorten zurückzuführen. Auch in Zukunft will Back-Factory die Expansion sowohl in Eigenregie als auch in Kooperation mit Franchisenehmern vorantreiben. Die Gesamtzahl der Franchise-Partner blieb unverändert. Wie viele Franchise-Partner das System zurzeit zählt, teilte Back-Factory nicht mit. 2014, als Back-Factory noch etwa 120 Standorte hatte, waren es rund 50 Franchise-Nehmer.

Neue Produkte in der Pipeline

Aktuell arbeitet die Hamburger Zentrale an der Entwicklung neuer Produkte und neuer Formen der Warenpräsentation. Nach erfolgreichem Abschluss sollen die Neuerungen schrittweise eingeführt werden. „2018 wollen wir das Snack-Erlebnis für unsere Gäste weiter steigern, neue Gäste gewinnen und eine gleichmäßigere Auslastung über den Tag erzielen“, so Backfactory-Geschäftsführer Peter Gabler.

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Zwei Einstiegs-Chancen: Franchise oder Pacht

Zuletzt feierte Back-Factory im Dezember 2017 in Bielefeld eine Neueröffnung und in Hannover eine Wiedereröffnung nach Umbau. Wer Franchise-Partner bei Back-Factory werden will, sollte kaufmännisches Verständnis, verkäuferisches Talent und Führungsqualitäten mitbringen. Als Vorteile seine Franchise-Angebots nennt das Unternehmen zum Beispiel die kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzepts, den zentralen Einkauf, ein zentral gesteuertes Marketing, Aus- und Fortbildungsangebote sowie Unterstützung bei der Buchhaltung. Bereits seit 2006 bietet Back-Factory auch ein Pachtmodell, das insbesondere für Angestellte gedacht ist, die über wenig Eigenkapital verfügen. Aktuell werden zwölf Standorte von Pächtern geführt. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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