1/31/2017

Franchise-Riese McDonald's: 2016 brachte mehr Umsatz und weniger Gewinn

McDonald's ist an mehr als 36.000 Standorten und in über 100 Ländern rund um den Globus aktiv. Mehr als 80 Prozent der Restaurants werden von Franchise-Nehmern geführt. 2016 konnte McDonald's seine weltweiten Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent steigern. Die Gewinne gingen hingegen um drei Prozent zurück.

Die Einbußen bei den Gewinnen sind laut Unternehmen vor allem auf ein Re-Franchising-Programm zurückzuführen. McDonald's wandelt seit einiger Zeit bisher in Eigenregie geführte Standorte in Franchise-Betriebe um oder stößt sie ab. "Für McDonald's war 2016 ein zweckdienliches Jahr, in dem wir auf die Kernelemente unseres Plans zur Kehrtwende fokussiert haben", kommentiert McDonald's Präsident und CEO Steve Easterbrook das Ergebnis. Als Elemente dieses Plans nennt Easterbrook unter anderem die verstärkte Fokussierung auf die Kunden, die Neustrukturierung des Unternehmens, das Re-Franchising und die Neu- bzw. Umbesetzung von Führungspositionen.

In Deutschland zählt McDonald's aktuell etwa 1.480 Restaurants. Um den veränderten Marktbedingungen und zunehmender Konkurrenz unter anderem von Premium-Burger-Ketten zu begegnen, setzt McDonald's hierzulande auf das „Restaurant der Zukunft". Bis Ende 2019 soll der Großteil der Restaurants auf das neue Konzept umgestellt werden. Zum "Restaurant der Zukunft" gehört zum Beispiel ein neues Küchen- und Bestellsystem, das individualisierte Angebote und verbesserten Service ermöglicht. (apw)

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Nachrichten-Redaktion
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