KMU im Franchise-Glossar Kleine und mittlere Unternehmen: Definition und Eingrenzung

Die Abkürzung KMU steht für kleine und mittlere Unternehmen und wird gelegentlich auch für mittelständische Unternehmen verwendet. In Österreich ist die Bezeichnung Klein- und Mittelbetriebe (KMB) üblich. International hat sich die englische Benennung Small and Medium sized Enterprise (SME, seltener SMB mit B für Business) etabliert.

KMU: Kleinunternehmen und Mittlere Betriebe

Die Klassifikation KMU ist unabhängig von der Rechtsform oder Eigentümer-Struktur. Sie bezieht sich auf die Abgrenzung zu Großunternehmen nach Umsatz-, Bilanz- oder Mitarbeiter-Zahlen.

Nach der EU-Empfehlung 2003/361 zählen Unternehmen zu den KMU, die nicht mehr als 249 Beschäftigte, einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro oder eine Bilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro ausweisen (Quelle: Institut für Mittelstandsforschung/IFM Bonn). Das IFM grenzt KMU näher nach folgenden Größenmerkmalen ein:

  • Kleinstunternehmen bis 9 Beschäftigte und 2 Mio. Euro Umsatzerlös
  • Kleine Unternehmen bis 49 Beschäftigte und 10 Mio. Euro Umsatzerlös
  • Mittlere Unternehmen und KMU zusammen bis 499 Beschäftigte und 50 Mio. Euro Umsatzerlös

Familienbetriebe, Mittelständler und Franchise-Unternehmen

Viele KMU sind Familienbetriebe. Die Abkürzung ist auch ein Synonym für den Mittelstand, der als „Rückgrat der Wirtschaft“ in den deutschsprachigen Ländern bezeichnet wird. Hier zählen die weitaus meisten Unternehmen zu den kleinen bis mittleren Betrieben. Franchisenehmer sind in der Regel KMU.

Zur Klassifikation der Kleinbetriebe gehören auch Existenzgründer oder junge Selbstständige sowie Freiberufler, nebenberufliche Gründer oder Start-up-Unternehmer.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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