

Greenfranchising- wie man sein Franchise-System zukunftssicher macht!
Die 9 Spielregeln für Fairplay Franchising
Was ist Franchising wirklich? Eine Stellungsklärung
Macht sinnliche Kommunikation Sinn?
Die Mär vom ultimativen Franchise-Handbuch
Qualitätsstandards im Franchising: Bevormundung oder Existenzsicherung?
Internetvertrieb im Rahmen des Franchisesystems
Franchising für einen perfekten Start in fremden Märkten
Franchise-Kommunikation mit System
Professionelles Personalmanagement für Franchise-Systeme
Wie bleibt ein Franchise-System dynamisch?
Das Franchise-Handbuch: standardisieren, dokumentieren, erfolgreich multiplizieren
Controlling: Kontrolle versus Steuerung im Franchising
(Frau Mag. Michaela Jung, SYNCON International Franchise Consultants)
Paul Watzlawick (Kommunikations-wissenschaftler, Psychoanalytiker und Autor wurde im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine populär-wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Kommunikationstheorie bekannt) formulierte: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. D.h. auch keine Kommunikation ist Kommunikation. In diesem Wissen kommt der Know-how-Vermittlung mittels interner Kommunikation im Franchising eine besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit zu.
Auch wenn der Hauptstrom an Informationen dazu dient den
Franchise-Nehmern vor Ort die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Tätigkeit
(Verkauf und Vertrieb) zu verschaffen, so sind Information und Kommunikation
keine Einbahnstraße, sondern ein Zwei-Wege-System. Die Informationen über
Entwicklungen, Veränderungen und Trends aus den regionalen Märkten der
Franchise-Nehmer sind ein wichtiger Beitrag für die Optimierung und den
Fortschritt des gesamten Franchise-Systems.
Ohne Know-how-Vermittlung und Kommunikation werden keine Synergien
erzeugt und damit auch keine Erfolge des Franchise-Systems ermöglicht!
Die Instrumente der
Know-how-Vermittlung in Franchise-Systemen (gereiht nach Häufigkeit des
Einsatzes) sind:
• Franchise-Handbuch (Printversion): Das
Franchise-Handbuch für den Franchise-Nehmer ist Richtschnur und
Handlungsanleitung für die Führung und den Betrieb des Franchise-Outlets und eng
verknüpft mit dem Franchise-Vertrag.
• Systemeigenes Intranet (inklusive Online-Zugriff
auf das Franchise-Handbuch): Ist das Franchise-Handbuch eher ein statisches
Instrument der Know-how-Vermittlung, so ist das Intranet schnell und flexibel.
• Partner-Management (die laufende Beratung und
Betreuung der Franchise-Nehmer): Als menschliche Schnittstelle in der
Know-how-Vermittlung haben die Partner-Manager in einem Franchise-System eine
wichtige Funktion. Sie pflegen den zwischenmenschlichen Kontakt, unterstützen
die Franchise-Nehmer bei der konzeptionsgerechten Umsetzung des System-Know-hows
und stellen sicher, dass sich Synergien effektiv für alle am System Beteiligten
entfalten können.
• News – interne Rundschreiben: Mit Hilfe eines internen Rundschreibens
(in Papier- oder E-Mail-Format) werden die Franchise-Nehmer rasch auf einen
einheitlichen Informationsstand zu aktuellen Entwicklungen und Veränderungen
gebracht.
• Meetings und Tagungen: Alle Franchise-Nehmer treffen sich im
regelmäßigen Rhythmus, um ihre Erkenntnisse und Informationen auszutauschen und
etwas über Entwicklungen und Veränderungen im Franchise-System zu erfahren.
Übliche Instrumente in Franchise-Systemen sind: Schulungen, regionale /
überregionale Treffen, Jahrestagungen, Qualitätszirkel, Ausschüsse und Beiräte,
etc.
Aus heutiger Sicht können alle Medien, die nicht auf
face-to-face-Kommunikation ausgerichtet sind, nur ergänzend zur schnellen und
effizienten Informations- und Know-how-Vermittlung eingesetzt werden. Wir
Menschen brauchen das Miteinander und den persönlichen Austausch, um in einem
Franchise-System die emotionale Heimat zu finden.
Franchising bedeutet Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Individuen
auf Dauer. Partner haben Preishoheit und fordern Freiräume. Das Stimmungsklima
wechselt und ist schwer zu erfassen. „Revolutionen“ sind nicht auszuschließen.
Entscheidend für die Stärke des Franchise-Vertriebs ist die Bindungskraft des
Franchise-Gebers. Sie entsteht aus Wettbewerbsvorteilen und Charisma - nicht aus
dem Vertrag.
Ziel des Franchise-Gebers sind erfolgreiche Franchise-Partner. Gelingt es
dem Geber, seine Partner im Markt wirtschaftlich erfolgreich zu machen und
nachhaltig zu motivieren, hat er sein Vertriebsziel erreicht: ein
flächendeckendes, steuerbares und sicheres Absatzsystem mit engagierten Partnern
am Point of Sale. Nach der Umweg-Strategie des Franchising ergibt sich dann der
Absatzerfolg für die Produkte und/oder Dienstleistungen des Franchise-Gebers von
selbst.
Statement
„Nur gut informierte Partner sind motivierte Partner. Die Kommunikation
im System erfolgt daher auf verschiedenen Ebenen. Allen voran ist natürlich der
enge Kontakt mit dem Partner-Management der wichtigste Kontakt im Tagesgeschäft.
Darüber hinaus ist der regelmäßige Erfahrungsaustausch aller am System
beteiligten Personen wichtig für die funktionierende Partnerschaft.
Erfa-Tagungen haben den Charakter von Arbeitstagungen. Die Jahrestagung hat den
Charakter eines Festes. Eingeladen sind die Vertragspartner mit ihren
Lebenspartnern, das Rahmenprogramm hat einen höheren Stellenwert wie die
formellen Informationsveranstaltungen. Durch diese Kombination wird eine
positive Atmosphäre geschaffen die Klein- und mittelständischen Unternehmer zu
einem großen Unternehmen zusammenwachsen lassen. Erst hier in der Gemeinschaft
für mindestens drei Tage wird jedem Beteiligten bewusst, dass er Mitglied eines
bedeutenden Unternehmens ist, dass er nicht alleine, anonym wie viele Andere in
diesem Geschäft, einsam um Marktanteile kämpft.“
www.com-training.com
Quelle: SYNCON International Franchise Consultants
©copyright 14.04.10