

Greenfranchising- wie man sein Franchise-System zukunftssicher macht!
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Franchise-Kommunikation mit System
Professionelles Personalmanagement für Franchise-Systeme
Wie bleibt ein Franchise-System dynamisch?
Das Franchise-Handbuch: standardisieren, dokumentieren, erfolgreich multiplizieren
Controlling: Kontrolle versus Steuerung im Franchising
(Prof. Veronika Bellone - Bellone FRANCHISE CONSULTING GmbH)
Was haben Konzepte wie „The Box – for snackers only“ von Zweifel, und Natura Güggeli Pouletbratstände gemeinsam?
Es sind nicht nur beides Franchise-Konzepte schweizerischen Ursprungs,
sondern beide setzen verstärkt auf Kundennähe. Kundenorientierung und
Kundenpflege sind zwar seit geraumer Zeit viel diskutierte unternehmerische
Zielsetzungen, jedoch reduzieren sie sich allzu häufig auf Kundenbindungssysteme
wie Rabattkarten und Punktesammel-Aktionen. Es ist wieder das Gespräch mit dem
Kunden gesucht, um Vertrauen zu schaffen und Informationen zu erhalten, die
wiederum eine individuelle Behandlung ermöglichen. Franchising vereint durch
seine partnerschaftlich organisierte Vertriebsstruktur mit selbständigen,
motivierten Unternehmern eine optimale Befriedigung kundenspezifischer
Bedürfnisse und bietet damit nicht nur Beziehungswärme für Endverbraucher
sondern auch für Vertriebspartner.
Die Ware „Information“ wird zunehmend zu einem ausschlaggebenden
Erfolgsfaktor. Wer mehr weiss als andere, ist stärker. Wer schneller agiert und
reagiert, dominiert. Umfangreiches und aktuelles Wissen über Kunden,
Anforderungen und Wettbewerb bedeutet Marktnähe.
Franchising gleich Marktnähe
Aber Wissen ist nur eine
Facette der Marktnähe – eine passive. Noch wichtiger ist, dass man etwas tun
kann, Zugriff auf Kunden und Vertriebspartner hat. Die klassischen
Absatzstrukturen mittels Filialsystemen, Niederlassungen, Verbundgruppen und
anderen Vertriebsformen erfüllen diesen Zugriff nur gering, da Informationen in
der Regel spärlich fliessen und gefiltert sind.
Kommt hinzu, dass man gewöhnlich vom Können und Wollen der
Vertriebspartner abhängig ist und sich deren „Wohl-Wollen“ erkaufen muss – immer
wieder von neuem. Bei zunehmendem Verdrängungsdruck keine verlockende
Perspektive
Kein Wunder also, wenn Hersteller, Handels- oder Dienstleistungsbetriebe
immer mehr darüber nachdenken, wie sie ihre Vertriebswege sicherer gestalten
können. Vor diesem Hintergrund wird auch das Franchising immer attraktiver. Ein
Franchise-System ist eine Synthese der Vorteile selbstständiger Unternehmer und
eigener Vertriebsstellen. Der Franchise-Nehmer setzt seine unternehmerische
Energie uneingeschränkt für den Vertrieb des Produktes oder der Dienstleistung
ein. Er liefert umfassende Informationen über Kundenanforderungen, Wettbewerb
und Vertriebserfolg. Das Marketingkonzept des Herstellers wird konsequent
umgesetzt, die Vertriebsstellen zeigen „Flagge“, alle notwendigen Services
werden engagiert erfüllt, weil die unternehmerische Überzeugung vorhanden ist.
Beziehungsmarketing in Reinkultur
Franchising ist
eben nicht nur McDonald’s – es hat sehr viele Gesichter. Gerade im Bereich der
„feinen kleinen“ Konzepte ist ein Boom zu verzeichnen, legt man in diesen doch
vor allem wieder Wert auf den Kundenkontakt. Mit zunehmender globaler Präsenz
via Internet und anonymisierter Kommunikation wächst parallel dazu der Wunsch
nach Beziehungswärme. So können manche Konzepte die Brücke zwischen Hersteller
oder Anbieter und Kunden schlagen, indem den Franchisepartnern eine
Mittlerposition zufällt. Die Dienstleistung mit oder ohne Produktangebot wird
dabei gross geschrieben.
Bisher waren gerade die deutschsprachigen Märkte als Servicewüsten
verpönt, doch scheint sich diesbezüglich etwas zu bewegen! Zunehmend wird
erkannt, dass echter Kundenkontakt und das Eingehen auf individuelle
Kundenwünsche Werte schaffen, die für den Ausbau der Position bzw. deren
Festigung auf dem Markt von grosser Bedeutung sind.
Ein Schwatz zwischendurch
Diese Motive waren denn
auch für die Firma Zweifel Pomy Chips AG ausschlaggebend. Im Bereich der
Kartoffelchips im Schweizer Markt zwar führend, ist man sich der
kontinuierlichen Herausforderung zur Pflege der Marke und der Marktstellung
bewusst. Mit dem franchisierten Geschäftskonzept „The Box – for snackers
only“ richtet man sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die die
Snackbox mit süssen und salzigen Leckereien als willkommene Gelegenheit der
Zwischenverpflegung sehen. Betrieben wird dieses Konzept von Franchise-Partnern,
die von der Akquisition der Unternehmen über Platzierung bis hin zur stetigen
Befüllung einen sympathischen Dienst am Kunden leisten. Da hat dann auch ein
Schwätzchen mit dem Kunden Platz, wenn man gerade die Snackbox nachfüllt und
über die Snacks hinaus die betriebliche oder persönliche Situation diskutiert
wird.
„Die Verantwortung für das eigene Tun selbst übernehmen, nicht mehr
abhängig sein vom Geratewohl des Arbeitgebers“, so begründet ein
Franchise-Nehmer seinen Einstieg in das System „The Box – for snackers only“. Er
sei zwar auch in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis, immerhin handelt es
sich um ein partnerschaftlich kooperierendes Vertriebssystem, aber die
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung seien gleichsam höher sowie die
Unterstützung merklich spürbar. Neben ihm sind weitere 16 Franchise-Nehmerinnen
und –Nehmer engagiert als Systempartner unterwegs.
Der Poulet-Ma ist da!
Als soziale Institution wird
bei Natura Güggeli der „Poulet-Ma“ bezeichnet, der Franchise-Nehmer, der sich
mit einem mobilen Pouletbratstand selbstständig macht. Da man aber
Freundlichkeit und Servicebereitschaft nur bedingt lehren kann, achtet der CEO,
Stephan Pagnocini bei der Selektion der Partner ganz besonders darauf, ob jemand
die Verbindlichkeit und ein offenes Gebaren mitbringt.
Franchising ist ein Weg zu marktweitem Beziehungsmarketing. Über seine
Franchise-Nehmer baut der Franchise-Geber ein enges emotionales
Beziehungsgeflecht zu seinen Endkunden. Er nutzt dabei den Umweg über einen
Geschäftstyp – ob Pouletstand oder Snackbox – mit dem seine Partner im Markt
erfolgreich sein und damit ihre eigenen Ziele verwirklichen
können.
Zur Person
Prof. Veronika Bellone, gebürtige
Berlinerin, ist seit 1986 im Franchise-Business tätig, ehemals als
Franchisemanagerin bei der Cosy-Wasch-Autowaschanlagen GmbH in Berlin und seit
1991 als selbstständige Franchiseberaterin in der Schweiz. Sie hat u.a. die
Schweizer Post, Mövenpick, Fleurop, Warner Bros. und die Berliner Bäder Betriebe
beraten. Zudem ist sie Professorin an der Hochschule für Wirtschaft
Nordwestschweiz im Fachbereich Marketing. 2009 startet sie mit der Bellone
FRANCHISE CONSULTING GmbH, mit einem relevant erweiterten Leistungsspektrum für
den gesamten deutschsprachigen Raum, neu durch. In Zusammenarbeit mit dem Brand
Consultant Thomas Matla, einem Spezialisten für den Aufbau nationaler und
internationaler Marken, bietet Bellone FRANCHISE CONSULTING Beratungen,
Coachings und Workshops rund um das Thema Franchising – von der Trend Analyse,
über die Markenpositionierung, bis zur Implementierung von Franchise Systemen im
Markt.
office@bellone-franchise.com;
www.bellone-franchise.com; Bellone FRANCHISE
CONSULTING GmbH, Poststrasse 24/ Postfach 1355, CH-6300 Zug, Tel. 0041 41 712 22
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