

Erfahren Sie Neuigkeiten aus der Franchise-Wirtschaft!
Aktuelle Nachrichten, Themenspecials, Interviews & Erfolgsstories
Qualität im Franchising – der Network Governance Kodex
Neue Medien - Strategie oder Versuch und Irrtum?
Die Inhalte des Franchise-Leistungspaketes
Gebühren im Franchising – immer wieder ein spannendes Thema (Teil 1)
Wieviel Systemvorgaben brauchen erfolgreiche Franchise-Systeme?
Trust Marketing - das aktuell bedeutendste Marktbedürfnis
Zeitdiebe stoppen – Effizienz und Lebensqualität steigern
Greenfranchising- wie man sein Franchise-System zukunftssicher macht!
Die 9 Spielregeln für Fairplay Franchising
Was ist Franchising wirklich? Eine Stellungsklärung
Macht sinnliche Kommunikation Sinn?
Die Mär vom ultimativen Franchise-Handbuch
(Thomas Matla - Bellone FRANCHISE CONSULTING GmbH)
Wie Franchise-Systeme erfolgreich kommunizieren, welche Rolle die Marke dabei spielt und warum die Sozialen Medien den Marketing-Mix auf den Kopf stellen.
Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen. Mit seinen ersten Worten
(„Mamma, Papa, Ball“) beginnt er zu lernen, dass Sprache Wirkung. Seine
Sprach-Kompetenz erscheint im später universell einsetzbar. Kein Wunder, wenn
kleine und mittelständische Unternehmen ihre Kommunikation oft wie
selbstverständlich intuitiv führen. Da jedoch nicht jeder von Kindheit an in
einem Franchise-System aufgewachsen ist, lohnt es sich die Erfolgsparameter
guter Franchise-System-Kommunikation genauer zu betrachten.
Grundlage erfolgreicher System-Kommunikation
Die
Basis einer guten Kommunikation ist die dahinter liegende Strategie. Das ist für
Franchise-Systeme umso wichtiger, als sie ganz unterschiedliche
Kommunikationszielgruppen avisieren.
Zum einen den Endkundenmarkt, für den Aufmerksamkeit gewinnende,
Vertrauen fördernde sowie Absatz generierende Maßnahmen kommuniziert werden
müssen. Die klassische Werbung ist hier angesiedelt. Es geht aber auch um die
Bereiche Promotions, Events, Public Relations, POS-Kommunikation und die neuen
mobilen und sozialen Medien. Sodann den Markt für potenzielle Partner und
Partnerinnen. Hier ist eine professionelle Business-to-Business-Kommunikation
gefordert, die sich deutlich von Business-to-Consumer-Kommunikation
unterscheidet. Denken Sie nur an die Maßnahmen zur
Franchise-Nehmer/innen-Akquisition, die Partner/innen-Erfa-Tagungen, das
Partner/innen-Intranet oder die Vorstellung neuer Werbe- und POS-Kampagnen.
Zusätzlich verlangen die Finanz- und Zulieferer-Märkte ebenfalls eine ganz
spezielle Sensibilität und Aufmerksamkeit in der Ansprache und Bindung.
Letztendlich gewinnt die kommunikative Eigenprofilierung auf den zunehmend
kompetitiver werdenden Märkten der potenziellen Mitarbeitenden für die
Systemzentrale sowie die Partner und Partnerinnen eine große Bedeutung.
All diese Märkte und Zielgruppen müssen für jedes Franchise-System klar
definiert und systematisiert sowie individuell angesprochen und im Sinne der
Unternehmens- und Markenzielsetzung bearbeitet werden. Auch hier kommen die
ureigensten Stärken des Franchisings, die Standardisierung, Multiplikation und
Dokumentation, zum Einsatz. Nur so lässt sich ein nachhaltiges Wachstum effektiv
und effizient sichern.
Erstellen Sie für Ihre gesamte System-Kommunikation deshalb jährlich
einen Kommunikations-Masterplan. Denken Sie diesen von der Unternehmens- und
Markenstrategie und -zielsetzung her. Integrieren Sie die entsprechenden
Sub-Kommunikationspläne.
Von der Kommunikationsstrategie zum Erfolg
Strategie
allein verkauft nicht. Dazu braucht es eine belebende und inspirierende
Umsetzung, braucht es eine einnehmende Sprache und ansprechende Bildwelten.
Menschen wollen emotional berührt und begeistert werden, und zwar alle und seit
jeher.
Der „Homo Oeconomicus“, der nur rein rational denkende und handelnde Mensch, ist tot. Das ist schon lange klar. Jetzt darf man es aufgrund umfangreicher Laborbeweise der Neurowissenschaftler mit ihren Magnetresonanztomografen auch offiziell äußern. „Der Einfluss von Gefühlen auf unsere Entscheidungen ist höher, als wir denken.“ (Jan Engelmann, kognitiver Neurowissenschaftler, Universität Zürich in: GDI Impuls 3/2011, S.12, „Oeconomicus homo“ von Anja Dilk). Und auch Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie der Universität Bremen äußert sich ähnlich: „Alle Entscheidungen sind letztlich Gefühlsentscheidungen.“ (in: absatzwirtschaft 10/2011, Seite 91, „Marken inszenieren mit allen Sinnen“ von Constanze Frowein).
Was bedeutet das für die Kommunikationsstrategie und die
System-Kommunikation? Dass alle Kommunikationsmaßnahmen verzahnt rational und
emotional von ihrer Zielsetzung, ihrem Erlebnis und ihrer Wirkung her gedacht,
konzipiert und emotionalisierend realisiert werden sollten, wo finanziell
vertretbar. Die fünf menschlichen Sinne Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und
Schmecken erzielen verzahnt eine größere Wahrnehmungs-, Beeinflussungs- und
Erinnerungsleistung, als jede Einzelmaßnahme. Entsprechendes „Zeichen der Zeit“
ist das am 16.11.2011 in München stattfindende 2. multisense® Forum, „Der
Leitkongress für multisensorisches Marketing“.
Marke als Leitlinie und Profilierungschance
Die Marke
gibt dabei mit ihrer Positionierung, ihren Werten und Attributen die Leitlinie
der Kommunikation vor. Die Richtung und Ansprache der fünf Sinnesorgane, ihre
Färbung und Intensität, werden durch die Marke gesteuert und balanciert. Damit
erst kann sich die avisierte Marken-Persönlichkeit, im Einklang mit dem gesamten
Markenauftritt (Verhalten, Produkt- und Leistungsportfolio, Vertriebs-Mix,
Preis-Positionierung etc.) herausbilden.
Denn die Marke stellt den größten immateriellen Vermögenswert dar. So
ermittelte Interbrand in seiner aktuellen Untersuchung der „Best Global
Green Brands 2011“ für Ikea (Rang 39) den Markenwert von 49,32 $m, für Starbucks
(Rang 42) 47,99 $m sowie für McDonald`s (Rang 45) 47,06 $m (Quelle: www.interbrand.com).
Social Media setzen auf Kommunikation
Soziale Medien,
Blogs, Wikis, virtuelle Welten und Networking-Plattformen treiben zurzeit
Schweißperlen auf so manche Unternehmer/innen-Stirn. Wie nur soll man umgehen,
mit „Twitter“, „You Tube“, „flickr“, „My Space“, „Facebook“ oder „Xing“ und wie
sie noch alle heißen? Welche Vorteile und welche Gefahren bestehen für
Franchise-Systeme?
Wenn Sie nicht zu den „Digital Natives“ zählen, also vor 1980 geboren
wurden, müssen Sie sich hierzu wahrscheinlich erst einen echten Standpunkt
erarbeiten. Tun Sie es, denn diese Medien sind keine Mode-Erscheinungen. Sie
sind gekommen, um zu bleiben. Viele Unternehmen, wie das „Franchiseportal“, wie
„Starbucks“ und die „Lufthansa“ oder „Daimler“ nutzen sie bereits intensiv.
Soziale Medien sind in erster Linie Kommunikationsmedien oder besser
kommunikationsgetriebene Medien. Bevor irgendetwas anderes stattfindet, wird
kommuniziert. Und zwar anders, als in klassischen Marketing-Medien, nämlich
wahrhaftiger, nutzenorientierter, universeller und schneller. In der Folge erst
werden Beziehungen aufgebaut und können Produkte, Ideen oder Leistungen
ausgetauscht werden.
Die Kommunikation bekommt somit eine neue, bedeutendere Rolle. Sie löst
sich quasi aus dem klassischen Marketing-Mix heraus und stellt sich über ihn.
Diese neue Rolle gilt es zu erlernen und konstruktiv in die
Unternehmensstrategie einzubauen. Die Aneignung von Wissen und Kompetenzen durch
Schulungen, die Einstellung von jungen Social Media-Experts sowie das Sammeln
von manchmal auch schmerzhaften Lern- und damit Veränderungs-Erfahrungen sind
unabdingbar, will man die Chancen und Früchte des neuen digitalen Feldes
ernten.
©copyright 31.10.11 Thomas Matla
Kontakt:
Thomas Matla, Brand Consultant
tm@bellone-franchise.com;
www.bellone-franchise.com; Bellone FRANCHISE
CONSULTING GmbH, Poststrasse 24/ Postfach 1355, CH-6300 Zug, Tel. 0041 41 712 22
-11 Fax -10