

Die Best Western Hotels in Deutschland rechnen für 2010 mit einer
leichten Erholung des angespannten Marktes - und die franchise-ähnliche Kette
will weiter wachsen. Wie das Unternehmen mitteilt, verbuchte es im schwierigen
Geschäftsjahr 2009 stabile Umsätze: Der Gesamtumsatz stieg mit 504 Mio. Euro um
0,3 Prozent gegenüber 2008. Allerdings ging die durchschnittliche Belegung der
Hotels um drei Prozent zurück und die durchschnittlichen Zimmerpreise gaben um
vier Prozent nach. Das stabile Umsatzergebnis wurde durch das Wachstum des
Hotelportfolios um 15 neue Hotels im Jahr 2009 gehalten. Die nationalen Best Western Hotels sind über Aktienbeteiligungen und einen
Dienstleistungsvertrag ähnlich wie Franchise-Partner der Hotelgruppe
angeschlossen. Neue Hotels sind unter anderem an den Standorten Berlin, Bamberg,
Mettmann, Lahnstein, Wismar, Heidenheim und Bensheim entstanden. Besonders im Ferienhotelsegment konnten neue Hotels hinzugewonnen werden:
Best Western präsentiert neue Urlaubshotels unter anderem im Bayerischen Wald in
Lam, in Timmendorfer Strand, in Bad Sachsa und in Heilbad Heiligenstadt. Im
ersten Quartal 2010 haben sich bereits zehn weitere Hotels der Marke
angeschlossen und erhöhen die Best Western Hotelanzahl in Deutschland auf 189
Häuser. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass das
Hotelangebot in Deutschland bis zum Jahresende auf über 200 Häuser ausgebaut
werden kann. Der Gesamtumsatz der Gruppe soll im Jahr 2010 um etwa 10 Prozent
auf über 550 Mio. Euro steigen. Mit über 4.000 Hotels in mehr als 80 Ländern ist Best Western nach eigenen
Angaben die größte Hotelkette der Welt. In Deutschland und Luxemburg gehören
knapp 190 Hotels zur Best Western Hotels Deutschland GmbH.
(apw)
10.03.2010 © Franchise PORTAL