Vor- und Nachteile einer Existenzgründung im Nebenerwerb
Franchising und Nebenerwerb in der Praxis
Selbstständig im Nebenerwerb - Was sagt der Arbeitgeber?
Die nebenberufliche Existenzgründung im Franchising bietet vor allem Vorteile für die Gründer, die in erster Linie an einem finanziellen Zubrot interessiert sind und dafür möglichst wenig Zeit investieren wollen. Denn die Partnerschaft mit einem Franchise-System bietet dem Franchise-Nehmer einige Vorteile, die besonders im Nebenberuf von Wert sind. Der Franchise-Nehmer kann sich auf eine starke Marke und erprobtes Know-How stützen: So muss er sich meistens weder um eine Homepage, noch um Marketing kümmern. Die Systemzentrale des Franchise-Unternehmens unterstützt seine Franchise-Nehmer manchmal sogar durch Kundenvermittlung.
Durch den geringen finanziellen Aufwand einer
nebenberuflichen Selbstständigkeit, gepaart mit der Unterstützung des
Franchise-Gebers, ist man quasi doppelt abgesichert, auch wenn ein
Scheitern einer Selbstständigkeit generell niemals auszuschließen ist.
Viel Erfahrung mit Franchise-Nehmern, die sich nebenberuflich
selbstständig machen, hat Herr Jens Wörmann, Geschäftsführer
des Franchise-Systems ULTIMO/q2b. Sein System eignet sich Dank
der sehr günstigen Konditionen und der Arbeit an einem
Home Office Platz oder vor Ort beim Kunden
auch ideal für eine Gründung als zweites Standbein. Rund 2/3 der
Franchise-Nehmer, die mit der Selbstständigkeit im Nebenerwerb bei ULTIMO/q2b
starten, haben bereits die Absicht über kurz oder lang in den
Vollerwerb zu wechseln. Diesen Weg in eine volle Selbstständigkeit,
bezeichnet Herr Wörmann selbst als risikoarmer: Man habe nicht den Druck es
unbedingt schaffen zu müssen.
Allerdings können sich Franchise-Nehmer bei einem Wechsel in den
Vollerwerb nicht auf alle staatlichen Finanzierungshilfen stützen, sondern
müssen aus eigener Kraft einen Teil der finanziellen Mittel aufbringen. Oft sind
es Wiedereinsteigerinnen, die sich bereits um Kinder oder andere Angehörige
kümmern, aber auch die berufliche Herausforderung suchen. Und selbst diese
Gründerinnen gehen dann später doch oft den Weg in den Vollerwerb. Nicht zuletzt
sieht sich Herr Wörmann als Franchise-Geber auch als Ansprechpartner bei
allen Sorgen und Problemen. Der Franchise-Nehmer arbeitet zwar allein im Home
Office und ist dabei aber trotzdem Teil eines
Netzwerks.