31.07.2015

Interview mit zwei Fladerei-Franchisenehmern

Die Fladerei bietet seinen Gästen lecker gefüllte, frische Fladenbrote in gemütlicher Atmosphäre. Mit diesem Gastronomie-Konzept ist das Franchise-System in Österreich bereits seit Mitte der 80er Jahre erfolgreich. Zwei Franchise-Nehmer von Fladerei, Xiao Li Qiu und Benjamin Edwards, kommen in diesem Interview zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen mit dem System. 


Was hat euch beide motiviert als Franchisenehmer eine Fladerei zu eröffnen?

Li: Ich bin schon seit fast sieben Jahren beim Fladerei-Team dabei und habe in den Filialen am Mittersteig und am Salzgries gearbeitet, auch als Geschäftsführerin. Zentral war für Ben und mich der Wunsch nach Selbstständigkeit, daher haben wir uns in diese Richtung orientiert. Das Franchise-Angebot von Erol Karabece und der Fladerei hat dann unseren Vorstellungen ziemlich genau entsprochen, auch deshalb, weil wir das Konzept bereits gut kannten und davon überzeugt waren.

Ben: Auch ich habe eine Fladerei-Vergangenheit, ungefähr halb so lang wie Li. Insgesamt bin ich aber auch schon seit sieben Jahren in der Gastronomie tätig. Obwohl ich jetzt seit der Eröffnung sicher mehr arbeiten muss als je zuvor, ist meine Motivation wesentlich höher. Es ist einfach ein richtig gutes Gefühl im eigenen Lokal zu stehen, und die Kunden sind auch nicht mehr nur die Gäste, sondern meine beziehungsweise unsere Gäste.

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Wie lief die Standortsuche ab und wurdet ihr dabei vom Franchise-Geber unterstützt beziehungsweise beeinflusst?

Li: Wir haben uns zunächst online über Standorte in jenen Bezirken informiert, die für uns in Frage kamen. Als wir auf diesem Weg nicht fündig wurden, sind wir ganz einfach spazieren gegangen. Über den zweiten sind wir hier im neunten Bezirk gelandet. Dieses ehemalige China-Restaurant stand leer und war ablösefrei zu bekommen. Nach ein paar Recherchen zu verschiedenen Tages- und Abendzeiten haben wir dann zugeschlagen.

Ben: In der Umbauphase hat uns Erol dann mit Rat und Tat unterstützt. Er war in den vergangenen Jahrzehnten bei vielen Lokal-Adaptionen und Umbauten dabei und weiß daher ganz genau, was zu tun ist. Dieses Wissen hat uns sehr geholfen und ganz sicher viel Zeit und Geld erspart.

Li: Der Standort selbst hat Erol zuerst gar nicht hundertprozentig überzeugt. Doch nach einem Lokalaugenschein hat er seine Meinung geändert. Seine Tipps sind sehr wichtig, waren aber für den Standort nicht entscheidend, denn letztendlich liegt das in unserer Verantwortung und ist auch Teil unseres unternehmerischen Risikos.


Wie war die Unterstützung durch den Franchise-Geber? Und hat diese Zusammenarbeit euren Vorstellungen entsprochen?

Ben: Meine Erwartungen wurden diesbezüglich erfüllt, wobei ich mir manche Dinge natürlich anders vorgestellt habe – aber so ist das wahrscheinlich, wenn man sich in ein Abenteuer stürzt. Es gab wöchentlich ein Meeting (jour fix) mit Erol. Seine mehr als 25 Jahre Erfahrung mit dem Fladerei-Konzept waren extrem wertvoll und wichtig für uns. Wir profitieren nicht nur von seinem Wissen und den vielen Vorteilen, also etwa den Verträgen mit Lieferanten, sondern natürlich auch von seinen Gastronomie-Verbindungen und den vielen praktischen Tipps. Der Franchise-Vertrag mit seinen Vorteilen für uns ist eine Sache, die Details aus der Praxis erleichtern den Start aber ganz entscheidend.

Li: Es ist einfach ein großer Unterschied, ob man in der Gastronomie arbeitet oder selbstständig unterwegs ist. Das war für mich trotz meiner praktischen Erfahrung ein echter Lerneffekt. Erols Hilfe war in dieser Situation besonders wertvoll für uns. Auch die Unterstützung im IT-Bereich durch Bernhard Novak hat vieles ungemein erleichtert. Natürlich waren wir am Anfang nervös und haben uns den Schritt in die Selbstständigkeit sehr gut überlegt, aber das funktionierende Konzept hat uns die nötige Sicherheit gegeben. Irgendwie hat sich für mich dadurch das Risiko deutlich minimiert. Ich wusste, dass das Konzept greift und irgendwann den Erfolg bringt. Und die Zahlen der ersten Tage und Wochen bestätigen bereits mein Bauchgefühl.


Waren die Planung sowie auch der Finanzierungsbedarf ident mit den Informationen, die ihr vorab bekommen habt, oder gab es Überraschungen diesbezüglich?

Li: Wir haben zu Beginn gemeinsam mit dem Franchise-Geber eine Einschätzung des finanziellen Bedarfs vorgenommen. Da wir beim Umbau einiges erneuern mussten, sind die Kosten dafür etwas höher geworden als in unserer Annahme. Doch das hat niemand vorher wissen können, insofern war der angenommene Richtwert eine sehr gute Basis für unseren Start.

Ben: Die Vorgangsweise von Erol und dem Franchise-Team war fair und realistisch. Das schafft Vertrauen und ist gerade in finanziellen Fragen besonders wichtig.


Welche Botschaft habt ihr für jemand, der sich für eine Partnerschaft mit dem Fladerei-Franchisesystem interessiert?

Li: In erster Linie braucht man den Willen, Energie und viel Zeit. Und natürlich ist auch Mut gefragt, wenn man sich selbstständig macht. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht wichtig das System der Fladerei kennenzulernen. Dafür können ein paar Monate Arbeit in einer Fladerei extrem sinnvoll sein. Danach hat man verinnerlicht, worum es geht und kommt sicher auch viel leichter dazu eine Entscheidung für sich zu treffen.

Ben: Das Gefühl für Verantwortung ist natürlich auch ein wesentlicher Faktor. Auch wenn es Unterstützung von Seiten des Franchise-Gebers gibt, bleibt die Verantwortung letztendlich bei uns. Dieser Tatsache sollte man sich auch immer bewusst sein.


Wie seht ihr eure Zukunft als Fladerei-Franchisenehmer? Könntet ihr euch auch vorstellen, mehr als nur einen Standort zu betreiben?

Ben: Ich glaube, ich kann da für uns beide sprechen und denke, dass wir uns das sehr gut vorstellen können. Irgendwie hat diese Perspektive den Schritt in die Selbstständigkeit mitbestimmt. Deshalb wollten wir unbedingt auch von Anfang an dabei sein, weil dieser Expansionsgedanke extrem spannend ist. Trotzdem kann ich mir persönlich nicht vorstellen, dann nicht mehr im Lokal zu arbeiten und nur zu managen. Die Arbeit im Lokal gehört für mich einfach dazu.

Li: Das sehe ich alles genauso, da kann ich Ben also nur voll zustimmen!

 

26.10.2015 © copyright Fladerei

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