Ingo Anderbrügge: Vom Fußballstar zum Franchise-Gründer

Im Video-Interview auf FranchisePORTAL stellt Geschäftsführer Steffen Kessler einen Prominenten vor: Ingo Anderbrügge. Bis 2001 kickte er als Profifußballer unter anderem bei Borussia Dortmund und Schalke 04, wo er in die Jahrhundertelf gewählt wurde. Nach einer Episode mit American Football wurde er Trainer und schließlich Unternehmer. Ingo Anderbrügge bestätigt Steffen Kesslers einleitende Kurz-Vita und fügt hinzu, dass er als stolzer Familienvater nach der Profikarriere mit seinem Unternehmen Fußballfabrik sein Hobby zum zweiten Mal zum Beruf gemacht hat. Zeichnet es einen Unternehmer aus, dass er dies so empfindet? „Vielleicht“, antwortet Ingo Anderbrügge. „Ich glaube, dass man als Unternehmer jeden Tag Spaß an seinem Job haben muss“. Schließlich gilt es, täglich motiviert und oft auch an Wochenenden zu arbeiten – mehr als Angestellte. Als Sportler muss man härter an sich arbeiten, wenn man nach Niederlagen wieder in die Spur kommen möchte. Diese Eigeninitiative kann man vom Sport ins Unternehmen mitnehmen. Inwiefern ist das Profifußballgeschäft eine Art Unternehmertum, möchte der FranchisePORTAL-Geschäftsführer wissen. Der Interviewte entgegnet, Fußball sei zwar ein Mannschaftssport. Doch er zieht Vergleiche. Der Fußballstar wird hofiert und angehimmelt und verdient sehr viel Geld. Ihm öffnen sich alle Türen. Um danach den Weg in ein normales Leben zurückzufinden, muss er bestens geerdet sein. Ein Sportler kann mehrmals nacheinander verlieren. Aber dann muss er die Ärmel hochkrempeln und sagen: Ich will's wieder schaffen. Ins Berufsleben übersetzt, heißt das: Ja, ich will den Job. Ich möchte dazulernen. Falsch liegt, wer glaubt, vergangener Ruhm führt zu ewigen Engagements. Hofiert werden nur die Stars von heute, nicht die von gestern. Wann hatte er die ersten Berührungspunkte mit dem Unternehmertum? Diese Frage Steffen Kesslers beantwortet der Fußballstar eingangs mit Kindheitserinnerungen. Als Jungen zog es ihn in jedes Sportgeschäft, begeisterte er sich für neueste Trikots oder Schuhe. Daraus entstand der Wunsch nach einem eigenen Shop. 1990 mietete er ein Ladenlokal. Viele kleine Vereine kauften bei ihm ein. Er übergab die Trikots gern persönlich, begleitet von der Presse, die den „Star beim Dorfverein“ aufmerksam verfolgte. Dabei kam ihm die Idee, Trainingsstunden für die Nachwuchsteams zu geben. So entdeckte er als neue Leidenschaft die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Welches war seine größte Herausforderung als Unternehmer – und was habe er daraus gelernt, möchte der FranchisePORTAL-Geschäftsführer wissen. Der Ex-Profi spricht von Kopfmüdigkeits-Phasen. Bei Ausdauertrainings als Spitzensportler habe „das Denken manchmal in der Kabine“ bleiben müssen. Kopfarbeit leisten musste er umso mehr in kaufmännischen Angelegenheiten oder beim Auseinandersetzen mit Mitarbeitern. Oft saß er ewig lang Schreibtisch, fühlte sich ausgebrannt und wusste nicht, ob er zu viel oder noch nicht genug gearbeitet hatte. In dieser Situation musste er lernen, das richtige Maß aus Arbeit und Entspannung zu finden, und betrachtet dies als die größte genommene Hürde seines Unternehmerlebens. Steffen Kesslers letzte Frage lautet: Hast Du einen Tipp für all jene Video-Zuschauer, denen du hiermit aus der Seele sprichst? „Denk nicht, du bist Chef. Denk nicht, du bist Unternehmer. Denk daran, du bist Trainer und musst deine Mannschaft fit machen“, entgegnet der Ex-Profi. Doch kann niemand die ganze Woche von morgens bis abends mit Vollgas trainieren. Fußballer seien sonst bei Anpfiff k.o. Der Körper gibt Signale. Und nach einer Power-Phase benötigt er Erholung, um wieder fit und kreativ sein zu können, so Ingo Anderbrügge. Abschließend erklärt Steffen Kessler: Es ist kein Zufall, das Fußballidol bei FranchisePORTAL interviewt zu haben. Dessen Unternehmen Fußballschule ist ein Franchise-System. Im nächsten Video, das hier ankündigt wird, geht er darauf genauer ein.

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