17.06.2017

Social-Franchise-System CAP: Neue Märkte in Tutow und Karlsruhe

Eine gute Nahversorgung mit Lebensmitteln und zugleich mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung: Diese Ziele verfolgt das 2001 gegründete Social-Franchise-System CAP, hinter dem die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG in Sindelfingen steht. Rund 105 Märkte nutzen mittlerweile das Konzept. In Tutow hat Ende März ein weiterer Standort aufgemacht - auch in Karlsruhe folgt in Kürze eine Eröffnung. Saniert und wiedereröffnet wurde zudem im Mai ein CAP-Markt in Brücken.

Wie CAP auf seiner Webseite mitteilt, startet der neue CAP-Markt Mitte Juli in Karlsruhe-Rintheim. Im vorpommerschen Tutow eröffnete der AWO-Regionalverband in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Sky-Marktes einen CAP-Standort und sicherte so das Lebensmittelangebot vor Ort. Der modernisierte CAP-Markt in Brücken wird vom Evangelischen Diakoniewerk Zoar getragen.

Der Unternehmensname CAP ist vom englischen Wort "Handicap" (Behinderung) abgeleitet. Neben zentrumsnahen Lebensmittelmärkten betreibt das Social-Franchise-System auch "CAP kompakt"-Geschäfte. Dabei handelt es sich um kleinere Läden für Orte mit 500 bis 1.500 Einwohnernn. Größere CAP-Märkte können zudem mit CAP mobil - einem speziellen Verkaufsfahrzeug - die Versorgung in Orten und Wohngebieten ohne Lebensmittelmärkte gewährleisten. Der Anteil der Mitarbeiter mit einer Beeinträchtigung liegt in den CAP-Märkten bei vierzig Prozent. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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