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Franchise-Journal

Interviews aus dem Franchising

m.p. by style: Die Partner leben unsere Mode

2.000 Vertriebskunden, 20 Flächenpartner und drei Franchise-Nehmer verkaufen derzeit die kreative Kombinationsmode von m. p. by style. Das 1982 gegründete Unternehmen will weiter wachsen – in gesundem Tempo, sagt Robert Gadow, Vertriebsleiter des Modelabels und Franchise-Anbieters.


FranchisePORTAL: Seit zwei Jahren bietet m. p. by style auch Franchise-Partnerschaften an. Was unterscheidet diese von anderen Kooperationsmöglichkeiten?


Robert Gadow: Die Franchise-Partnerschaft ist die engste Kooperation, denn die Partner setzen in ihren Shops ausschließlich auf unsere Mode. Mit dem Lagen-Look bedienen sie eine interessante Nische. Dabei werden sie von der Zentrale intensiv unterstützt: Da m. p. by style die Ware selbst herstellt, bietet das Franchising attraktive Einkaufspreise und Margen. Dazu kommen die Vermittlung von Betriebs-Know-how, vielfältige Schulungen und Merchandise-Hilfen am Point of Sale.


FranchisePORTAL: An welche Zielgruppe richtet sich die Mode?


Robert Gadow: Die Shops wenden sich an Frauen, die Spaß an frechen, eleganten und sportlichen Kombinationen verschiedener Styles haben. Ein besonderes Kennzeichen der Kollektionen ist die ausgezeichnete Kombinierbarkeit der einzelnen Kleidungsstücke. Dabei entwirft die Designabteilung jährlich etwa 1.000 Schnittmuster und Teile. Die Auswahl ist also groß.


FranchisePORTAL: Wen suchen Sie denn als Franchise-Partner?


Robert Gadow: Interessant sind vor allem Frauen, die eine hohe Affinität zu Mode haben und sich mit m.p. by style identifizieren können. In den inhabergeführten Boutiquen verkaufen sie ja meist selbst. Daher ist es wichtig, dass sie unsere Mode lieben und leben, sie also zum Beispiel auch gern selbst tragen. Eine kaufmännische Ausbildung oder Vertriebserfahrung sind als Anforderungen eher nachgelagert, denn da bieten wir den Partnern umfangreiche Unterstützung. Branchenerfahrung ist sicher ein Plus, aber ebenfalls nicht zwingend. Männer kommen als Franchise-Nehmer generell auch in Frage. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es besser funktioniert, wenn Frauen die Kundinnen beraten. Für Männer macht daher ein Modell Sinn, bei dem sie nicht selbst im Geschäft stehen und verkaufen.


FranchisePORTAL: Aktuell gibt es in Deutschland drei Standorte, die im Franchising betrieben werden, sowie einen Master-Partner in Schweden. Welche Ziele haben Sie für den Franchise-Bereich?


Robert Gadow: Kurzfristig, also noch in diesem Jahr, wollen wir zwei neue Partner gewinnen. Mittelfristig ist es unser Ziel, in jedem Bundesland mindestens einmal vertreten zu sein. Dabei wollen wir gesund wachsen – das ist uns wichtiger als ein besonders schnelles Tempo in der Franchise-Expansion.


FranchisePORTAL: Vielen Dank für das Gespräch.

08.03.2010 ©copyright FranchisePORTAL (apw)

 

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