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Franchise-Journal

Interviews aus dem Franchising

The Phone House Telecom GmbH - Interview mit Dr. Ralf-Peter Simon

 

Frage: Was ist das Besondere an Ihrem Konzept?

 

Antwort: Im Telekommunikationsmarkt gibt es eine Vielzahl von Franchise- und ähnlichen Systemen. Wir haben nun ein Gesamtpaket aus Leistungen und Konditionen geschnürt, das mehr als konkurrenzfähig ist. Neben der Selbstständigkeit des Partners zeichnet sich unser neues Modell insbesondere durch ein breites Produktportfolio, seine außerordentlichen Verdienstmöglichkeiten sowie die Einbindung in eine international aufgestellte, stark expandierende  Unternehmensgruppe aus.

Das Franchise-Konzept von The Phone House hebt sich von der Vielzahl konkurrierender Systeme im Telekommunikationsmarkt zudem durch eine konsequente Mehrmarkenstrategie ab, so dass die Partner in der Lage sind, die Kunden über alle Netze –  Mobilfunk, Festnetz – sowie über ein innovatives, breites Produktportfolio hinweg zu beraten. Die außerordentlichen Verdienstmöglichkeiten für den Franchisenehmer resultieren aus der Kombination von Produktsortiment, Multimarke und vor allem lukrativen Provisionen und regelmäßigen Kundenbetreuungsprämien. Für ausreichende Liquidität sorgt indes eine Zusammenarbeit auf Kommissionsbasis: Die Hardware, die den Partnern zur Verfügung gestellt wird, ist zu 100 Prozent Kommissionsware und verursacht somit keine Kapitalbindungskosten. Mit der Ware auf Kommission reduziert sich für den Franchise-Unternehmer zudem das Risiko von Sonderabschreibungen und Warenverlusten.

Eine weitere Besonderheit sind unsere exklusiven Endgeräte, mit denen wir uns immer wieder vom Wettbewerb abgrenzen. Aktuell haben wir beispielsweise eine limitierte Sonderedition des SonyEricsson S500i im Design des amerikanischen Tattoo-Künstlers Ed Hardy im Angebot.

 

Frage: Was führte zur Entscheidung, ins Franchising einzusteigen?

 

Antwort: Zwei Gründe haben im Wesentlichen zur Entwicklung unseres Franchisemodells geführt. Auf der einen Seite wollen wir expandieren, was durch motivierte und engagierte Franchisepartner wesentlich schneller geht. In den vergangenen Jahren hatten wir beispielsweise äußerst positive Erfahrungen mit unserem Exklusivpartnermodell gemacht, was für selbstständige Unternehmer angelegt war uns als eine Vorstufe des Franchisemodells gesehen werden kann.

Auf der anderen Seite haben wir erkannt, dass wir im Vergleich zum Wettbewerb einfach die stärkeren Argumente für potentielle Franchisenehmer haben. Vom Produktportfolio über die international aufgestellte Muttergesellschaft bis hin zu den Provisionsstrukturen spricht hier nahezu alles für uns. In unserer Entscheidung bündeln sich somit unser Wille zur Expansion sowie die Motivation, den Existenzgründern und Jungunternehmen ein noch besseres Modell für den Weg in die Selbstständigkeit bieten zu wollen.

 

Frage: Was können Franchise-Partner von Ihnen erwarten?

 

Antwort: Seit einigen Jahren setzen wir nicht mehr ausschließlich auf Mobilfunk, sondern haben neben Festnetz- und Breitbandprodukten auch ausgewählte Lifestyle-Produkte, Navigationsgeräte, Spielekonsolen sowie MP3-Spieler und iPods mit dem jeweiligen Zubehör in unser Sortiment aufgenommen und entsprechend in unsere Stores integriert. Davon profitieren vor allem unsere Franchisepartner, die ihren Kunden somit ein umfangreiches und aufeinander abgestimmtes Produktportfolio anbieten können.

Aktuell geht es in die nächste Runde mit dem Thema Mobile-Data und der Vermarktung von Notebooks. In diesem Jahr wollen wir bis zu 70.000 Einheiten absetzen und die Notebooks damit zum festen Bestandteil unseres Produktportfolios machen. Rückenwind erhalten wir hier vor allem durch die strategische Partnerschaft von Carphone Warehouse und Best Buy, die Mitte des Jahres ein Joint Venture gegründet haben, um die Vertriebsaktivitäten in Europa zu bündeln. Im Schulterschluss mit Best Buy, dem weltgrößten Händler für Unterhaltungselektronik, werden wir unser Produktportfolio in Breite und Tiefe ausbauen. Gleichzeitig profitieren wir von den stark verbesserten Einkaufskonditionen, so dass wir diese Vorteile auch an unsere Vertriebspartner weitergeben können.

 

Frage: Wo sehen Sie The Phone House in fünf Jahren?

 

Antwort: Auch wenn die Penetrationsrate auf über 100 Prozent gestiegen ist und somit jeder Bundesbürger statistisch betrachtet mehr als ein Handy besitzt, ist der Telekommunikationsmarkt nach wie vor eine der Branchen mit guten Verdienstmöglichkeiten. Die aktuellen Rahmenbedingungen in der Telekommunikationsbranche in Kombination mit der strategischen Ausrichtung von The Phone House bescheren künftigen Franchisenehmern aus unserer Sicht mehr Chancen als Risiken. Gerade der Wandel unseres Unternehmens vom Mobilfunk-Service Provider zum Komplettanbieter für Kommunikation und Entertainment verdeutlicht dies. Statt viel Geld und Ressourcen in die Entwicklung eigener Tarife zu stecken, fokussiert sich The Phone House auf die Vermarktung der Originaltarife der Mobilfunk- und DSL- bzw. Festnetzbetreiber.

Neben allen wichtigen Marken aus diesen Segmenten finden Kunden bei The Phone House inzwischen auch ein umfassendes Angebot an Zubehör aus Telekommunikations- und artverwandten Bereichen wie Webbooks, Navigationsgeräte oder Multimedia- und Home Entertainment-Produkte. Mit diesem Multimarken-Ansatz deckt das Unternehmen im Gegensatz zu Monomarken wie Vodafone oder O2 mit ihrem eingeschränkten Produktportfolio de facto 100 Prozent der Kundenbedürfnisse ab – ein Anspruch, den das Unternehmen als reiner Mobilfunk-Service Provider nicht bedienen konnte.

 

11.11.2008 ©copyright The Phone House

 

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