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Nachhilfe-Franchise, Nachhilfeunterricht
Benöt. Eigenkapital: 10.000,00 EUR
Interview mit Alexander Mehnert, Bereichsleiter Franchise bei der Schülerhilfe
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Kommende Woche: Franchise-Infotag bei der Schülerhilfe
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Seit Oktober 2010 ist Alexander Mehnert neuer Leiter des Bereichs Franchising beim Nachhilfeanbieter Schülerhilfe. Zuvor war er als Regionalleiter West in den eigenen Schülerhilfen tätig. Im Interview mit dem FranchisePORTAL gibt er Auskunft über das System und seine Pläne.
FranchisePORTAL: Seit mehr als 25 Jahren setzt die
Schülerhilfe auf Franchising – was sind die Vorteile dieses Prinzips?
Alexander Mehnert: Durch Franchising ist die Bekanntheit der Schülerhilfe vor Ort enorm gestiegen. Die Marktpräsenz, die wir so erreichen konnten, sichert uns eine Markenbekanntheit bei unseren Endkunden von 97 Prozent. Das sind Traumwerte, die durchaus vergleichbar sind mit denen von Adidas oder BMW.
Dabei kam die Idee zum Franchising ganz spontan: Die Gründer der Schülerhilfe sind von einem damaligen Nachhilfelehrer gefragt worden, ob er nicht in seinem Wohnort auch eine Schülerhilfe eröffnen könnte. Inzwischen werden drei Viertel aller Schülerhilfen durch Franchise-Partner betrieben, in Österreich sogar 100 Prozent. Und da unsere Franchise-Partner mit voller Motivation und tollem Einsatz für ihren eigenen Erfolg arbeiten, tragen sie dadurch entscheidend zum Gesamterfolg des Unternehmens Schülerhilfe bei.
FranchisePORTAL: Wie würden Sie das pädagogische Konzept
beschreiben und wie hat es sich im Laufe der Zeit verändert?
Alexander Mehnert: Unser Grundprinzip – Nachhilfe in Kleingruppen – ist weiterhin unser Erfolgsfaktor. Gerade der Kleingruppenunterricht hilft unseren Kindern, neben fachlichem Wissen auch soziale Fähigkeiten und Methodenkompetenzen auszubauen. Dabei kommt die individuelle Förderung der Kinder jedoch nicht zu kurz! Um die Aktualität und den Austausch zu gewährleisten, haben wir seit Februar diesen Jahres ein Unterrichtsportal, in dem sich Nachhilfelehrer untereinander austauschen können.
In der Pädagogik arbeiten wir mit anerkannten Fachleuten, wie Prof. Dr. Haag der Universität Bayreuth, zusammen. In unserem Pädagogikhandbuch finden unsere Partner wissenschaftliche Hintergründe und Konzepte, die unsere Arbeit ergänzen. Das Nachhilfelehrerhandbuch unterstützt unsere Nachhilfelehrer darin, entsprechende Konzepte für die Kinder individuell entwickeln zu können. Hilfreich ist dabei auch unsere Eingangsevaluation durch z.B. den Mathecheck.
Außerdem stellt die Schülerhilfe Eltern und Kinder regelmäßig Ratgeber zu
aktuellen Themen zur Verfügung, z.B. ganz aktuell, wie man mit dem Thema
Schulangst umgeht und wie man sie erkennen kann.
FranchisePORTAL: Welche Aufgaben gehören zum Arbeitsalltag
Ihrer Franchise-Nehmer?
Alexander Mehnert: Die
Franchise-Partner der Schülerhilfe sind selbstständige Unternehmer, sie haben
daher Verantwortung für die Organisation, das Personal, die Abläufe und die
betriebswirtschaftlichen Erfordernisse. Sie sind recht frei in ihrer
unternehmerischen Gestaltung, beobachten ihren lokalen Markt und können mit
eigenen Produkten und Dienstleistungen, die unser Angebot ergänzen, ihre Markt
abdecken.
Neben der administrativen und organisatorischen Arbeit spielt der intensive
Kontakt zu Menschen und die Führung der Nachhilfelehrer im eigenen Unternehmen
eine wichtige Rolle: Gespräche mit Mitarbeitern und Nachhilfelehrern, mit
Eltern, Schülern und Lehrern stehen auf der Tagesordnung.
Der Fokus
steht jedoch auf seiner Arbeit als Manager: Der Franchise-Partner muss seine
Schülerhilfe im Blick haben. Hier hat er in der Schülerhilfe-Zentrale und seinem
Außendienstbetreuer immer kompetente Berater.
FranchisePORTAL: Was erwarten Sie von
Franchise-Bewerbern?
Alexander Mehnert: Die oder den „typischen“ Franchise-Partner bzw. Partnerin gibt es nicht. Was viele nicht wissen: Pädagogische Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich! Wenn wir potenzielle Franchise-Partner nach einem Gespräch bei uns gemeinsam beurteilen, dann ist die wichtigste Frage, die wir uns stellen: „Würde ich diesem Menschen meine Kinder anvertrauen?“ Denn ein Franchise-Partner muss den Eltern das Gefühl vermitteln, dass ihre Kinder genau in dieser Schülerhilfe richtig aufgehoben sind. Die Eltern sind oft wirklich verzweifelt, haben zum Teil schon anderes ausprobiert, bevor sie zu uns kommen. In dieser Situation den richtigen Ton in der Ansprache zu finden, verständnisvoll aber trotzdem vertriebsorientiert in der Kundenberatung zu sein, das ist die Herausforderung.
Dazu kommen Fähigkeiten wie Organisationstalent, Motivationsfähigkeit, Personalführung und „Networking“, denn Schülerhilfe ist ein lokales Geschäft mit einer nationalen Marke. Unsere erfolgreichen Franchise-Partner sind an ihren Standorten gut vernetzt, arbeiten in Werbegemeinschaften mit, pflegen den Kontakt zu öffentlichen Schulen und Verbänden. Dies ist sozusagen ein „Unternehmer mit Herz“, der sein lokales Umfeld kennt und weiß, wo er die von unserem System zur Verfügung gestellten Marketing-Werkzeuge einsetzen kann. Und dies auch tut!
FranchisePORTAL: Wie sehen Sie die Zukunft des
Unternehmens?
Alexander Mehnert: Der Nachhilfe-Sektor gehört zu einem Markt, der ständig expandiert und gleichzeitig ein enormes Wachstumspotenzial besitzt. Ein Viertel der deutschen Schüler nimmt Nachhilfe in Anspruch, unter den Gymnasiasten sind es sogar 44 Prozent. Entsprechend hoch ist also der Anteil derjenigen Schülerinnen und Schüler, die für die Schülerhilfe als potenzielle Kunden in Frage kommen. Unsere langjährige Erfahrung als führender Anbieter von Nachhilfe und als Franchise-Geber möchten wir auch weiterhin an engagierte Partner weitergeben. Denn neben der Hilfe für die Schüler und ihre Familien bietet die Schülerhilfe ihren Franchise-Partnern die Perspektive der Existenzsicherung bei einem guten Chancen-Risiko-Verhältnis mit überdurchschnittlich guten Erfolgsaussichten und mit einer Sinn stiftenden Tätigkeit.
FranchisePORTAL: Vielen Dank für das Gespräch.
13.10.2010 ©opyright FranchisePORTAL (apw)
Das Interview ist Teil des Virtuellen Messestands im FranchisePORTAL.