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Franchise-Journal

Interviews aus dem Franchising

SCHNITZELHUBER: Mit weniger Eigenkapital zum eigenen Restaurant

Die Systemgastronomie ist ein interessanter Wachstumsmarkt und SCHNITZELHUBER hat sich in diesem Segment längst erfolgreich profiliert, sagt der Geschäftsführer des Schnitzelrestaurant-Systems, Thomas Huber. Doch die Kosten für die Einrichtung von Systemgastronomie-Restaurants liegen aufgrund der hochwertigen Technik oft weit über den Kosten traditioneller Bedienrestaurants. Deshalb hat SCHNITZELHUBER ein innovatives Konzept entwickelt, um auch Franchiseinteressenten mit weniger Eigenkapital einen Start zu ermöglichen.


FranchisePORTAL: Warum ist die Einrichtung eines Fast-food-Restaurants eigentlich so teuer und aufwendig?

Thomas Huber: Weil man sehr hochwertige Technik braucht, um bei schnellen Abläufen gleichbleibend hochwertige Qualität sicherzustellen. Außerdem kann man nur so mit relativ wenig Personal möglichst viele Gäste bedienen. Das steigert die Profitabilität.


FranchisePORTAL: Das heißt also, dass man zwar am Anfang mehr ausgeben muss, man aber dafür später viel Geld einspart?

Thomas Huber: Ja. Bei SCHNITZELHUBER heißt das konkret, dass unser Betrieb mit drei festen Mitarbeitern statistisch etwa den 3-fachen Umsatz eines durchschnittlichen Gastronomiebetriebes in Deutschland schafft. Sie sehen also: Das Investment lohnt sich.


FranchisePORTAL: Wie wollen Sie nun dazu beitragen, dass sich ein Franchise-Interessent auch mit weniger Eigenkapital einen eigenen SCHNITZELHUBER leisten kann?

Thomas Huber: Indem er sich mit zwei bis drei anderen Personen, die er bereits kennt, zu einer Franchisegruppe zusammenschließt. Das können Freunde, Familienmitglieder oder auch Arbeitskollegen sein. Wir nennen dieses Konzept kurz FGS. Mit FGS wird sowohl der Eigenkapitalbedarf als auch die Investition bei der Bank für den Einzelnen um bis zu 75 Prozent reduziert. Außerdem kann ein gewisses monatliches Grundeinkommen während der Startphase besser sichergestellt werden.


FranchisePORTAL: Wie das?

Thomas Huber: Indem sich jedes Gruppenmitglied im Franchisevertrag dazu verpflichtet, voll mitzuarbeiten. Das senkt nicht nur das Streitrisiko, sondern führt auch dazu, dass ein großer Teil der monatlich geplanten Personalkosten bei den Gesellschaftern verbleibt.


FranchisePORTAL: Apropos Streit: Ist in so einer Gruppe nicht die Gefahr von Konflikten besonders hoch?

Thomas Huber: Nein – im Gegenteil. Auseinandersetzungen kann es zwar in jeder Gruppe geben. Aber dieses Risiko ist bei SCHNITZELHUBER geringer als in einer Gruppenlösung ohne Franchising. Denn die Gruppe muss sich schon bei Vertragsabschluss dazu verpflichten, den Franchise-Geber als Schlichter bei Meinungsverschiedenheiten zu akzeptieren. Als Systemgeber können wir so besser vermitteln.


FranchisePORTAL: Wird SCHNITZELHUBER mit diesem Konzept noch stärker wachsen?

Thomas Huber: Davon gehe ich aus. Denn es ist schon ein Unterschied, ob der Einzelne 75.000 Euro Eigenkapital oder nur 25.000 Euro aufbringen muss. Und wie wir alle wissen, wird täglich in unzähligen Familien, an Stammtischen oder auch am Arbeitsplatz darüber gesprochen, dass man doch einmal etwas Gemeinsames unternehmen sollte, um Geld zu verdienen. Hier ist die Chance.


FranchisePORTAL: Wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

09.05.2011 ©copyright SCHNITZELHUBER

Das Interview ist Teil des Virtuellen Messestands im FranchisePORTAL.

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