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Franchise-Journal

Interviews aus dem Franchising

Interview mit Dr. Matthias Händle, geschäftsführender Gesellschafter der Hamm Reno Group, und Veronika Bellone

Die HR Group verfügt über umfassende Expertise im Schuhhandel und ist einer der führenden Schuhhändler in Europa. Heute – 122 Jahre nach der Gründung durch Wilhelm Hamm – weist das Unternehmen die größte Diversifikation im europäischen Schuhhandel auf. Mit seinen zahlreichen Vertriebsschienen deckt der Multi-Channel- und Multi-Brand-Retailer die wichtigsten Marktsegmente ab: Vom Systemhandel über den Groß- und Einzelhandel bis hin zum Internet. Unter dem Dach der HR Group vereinen sich ausgeprägte Vertriebskraft und hohe Anpassungsfähigkeit mit der Kontinuität eines familiengeführten Unternehmens. Reno stellt mit rund 750 Betrieben (eigenen Filialen und Franchisepartner-Betrieben) in über 20 Ländern das grösste Einzelunternehmen dar.


Veronika Bellone: Nachhaltige Entwicklung folgt der Idee, die Formen des Lebens und Wirtschaftens, des Umgangs mit der Natur und mit ihren Ressourcen sowie die sozialen Verhältnisse so zu gestalten, dass sie auf Dauer umwelt- und zugleich sozialverträglich sind. Auch Reno ist nachhaltig aktiv. Welche Motivation hat Sie dazu gebracht, zum Beispiel mit hanse control zusammen zu arbeiten und welche Erfolge haben sich für Sie daraus ergeben?

Reno/Dr. Matthias Händle: Nachhaltigkeit und die Übernahme von sozialer und ökologischer Verantwortung ist für die HR Group ein wichtiger strategischer Pfeiler unserer Unternehmenspolitik. Unser Engagement spiegelt sich in einer Vielzahl von Aktivitäten wider.
Als erstes Unternehmen in der Schuhbranche hat die HR Group nach erfolgreicher Zertifizierung durch das Prüfinstitut Hansecontrol GmbH, Hamburg, im September 2009 das Prüfsiegel „Systematische Qualitätssicherung“ erhalten. Damit setzen wir wieder einmal neue Standards in der Schuhbranche. Trotz engmaschiger Tests und Qualitätskontrollen im Produktionsweg eines Schuhs werden immer wieder Fälle von Schadstoffbelastung im Schuh nachgewiesen. Obwohl dies ein Problem der gesamten Schuhindustrie ist, wird dieses Thema von vielen Playern in der Branche vernachlässigt. Mit der erfolgreichen Zertifizierung erbrachten wir den Nachweis, dass die Forderungen hinsichtlich des Prüfsiegels „Systematische Qualitätssicherung“ entsprechend den Standards des Prüfinstituts Hansecontrol erfüllt sind. Die leider immer wiederkehrenden Probleme der gesamten Schuhindustrie bezüglich der Produktqualität haben uns im Rahmen des vorbeugenden Verbraucherschutzes dazu veranlasst, die systematische Qualitätssicherung und die damit verbundenen Anforderungen fest in unserer Unternehmenspolitik zu verankern. Damit haben wir die Vorreiterrolle innerhalb der Schuhbranche übernommen, und wir begrüßen es ausdrücklich, wenn sich nun auch andere Unternehmen dieses Themas annehmen.


Veronika Bellone: Wie sieht Ihre Zusammenarbeit mit I:CO aus und wie gestaltet sich die Einbindung Ihrer Franchisepartner/innen?

Reno/Dr. Matthias Händle: Noch immer gelangen hierzulande jährlich 400.000 Tonnen Alttextilien und Schuhe in den Hausmüll – und werden dann nicht recycelt. Doch nur, wenn wir so viele Materialien wie möglich wiederverwerten, können wir unsere Umwelt nachhaltig schonen. Wir sind das erste Unternehmen, das sich so konsequent dem Verwerten von alten Schuhen widmet. RENO startete mit dem Sammelautomaten „i:counter“ im Frühjahr 2009 zunächst in vier Städten: Hamburg, Osnabrück, Karlsruhe und München. Nach der erfolgreichen Testphase wurde das Konzept ab August 2009 in allen Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz umgesetzt. Selbstverständlich wurden auch unsere Franchise-Partner miteinbezogen. Wie Papier, Glas und Metall sind auch Altkleider und Schuhe ein recyclebarer Rohstoff. Die ökologische Bedeutung des Recyclings ist hoch: Abfall wird vermieden, der CO2 – Ausstoß durch Verbrennung reduziert und natürliche Ressourcen geschont. Noch immer gelangen hierzulande jährlich 400.000 Tonnen Alttextilien und Schuhe in den Hausmüll und werden nicht recyclet. Mit I:CO gibt es nun auch in unserer Branche eine wirtschaftlich denkende Instanz, die den wichtigsten Punkt für eine nachhaltige Verbesserung der Umwelt besetzt. Dass wir uns mit dem Thema Schuhrecycling beschäftigen und uns damit innerhalb unserer eigenen Branche engagieren, ist eine logische Konsequenz im Rahmen unseres umfangreichen Engagements.


Veronika Bellone: Wie hoch ist Ihr Marketingbudget für nachhaltige Projekte? Und worin sehen Sie für Reno einen Return on Investment?

Reno/Dr. Matthias Händle: Nachhaltigkeit bezieht sich in unseren Augen nicht nur auf Ökologie. Es hat auch damit zu tun, wie man ein Unternehmen führt – und da gibt es andere Prioritäten als kurzfristige Gewinnmaximierung oder Return on Investment. Als Generation der heute 40jährigen wollen wir nicht die letzten sein. Unser Unternehmen ist in diesem Jahr 122 Jahre alt und gerne möchten wir noch ein bisschen älter werden.
 

Veronika Bellone: Wie reagieren Ihre Kunden auf Ihr nachhaltiges Engagement? Und gibt es zielgruppenspezifische Wahrnehmungsunterschiede?

Reno/Dr. Matthias Händle: Wir haben diesen Bereich nicht wissenschaftlich recherchiert. Gleichwohl sehen wir in der Akzeptanz unserer I:CO Sammelautomaten, dass unsere Kunden diese annehmen.
  

Veronika Bellone: Updates zur stetigen Belebung des Konzeptes und zur Weiterentwicklung gehören zu den Aufgaben der Franchisegeber-Zentrale. Viel zu oft werden solche Entwicklungen jedoch inhouse vorgenommen, ohne die Partner, Zulieferanten und Kunden einzubeziehen. Eigentlich schade, denn gerade durch eine Öffnung nach aussen und innen können wertvolle Impulse für wirklich relevante Verbesserungen und Innovationen generiert werden. Reno hat in der Schuhhandelsbranche mit dem „3E. Das Kinderschuh-System.“ eine echte Innovation lanciert. Wer oder was gab den Anstoss für dieses System und wie wurden die Franchisepartner/innen in die Entwicklung mit eingebunden?

Reno/Dr. Matthias Händle:  Die Beobachtung, dass etwa jedes dritte Kind nicht passende Schuhe trägt, die zu gravierenden, gesundheitlichen Schäden führen können, hatte uns bereits vor Jahren dazu veranlasst, unser Engagement auf diesem Gebiet stark auszuweiten. Wir haben umfassend geforscht und investiert, um dem Markt ein völlig neues Kinderschuh-System zu bieten, das Eltern mehr Sicherheit gibt und Kindern die bestmöglich passenden Schuhe garantiert. Nach intensiver Forschung und umfassender Datenerhebung haben wir die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Kinderfüße gemeinsam mit der Universitätsklinik Tübingen, der Technischen Universität Chemnitz und weiteren Experten in die Praxis umgesetzt. Das Ergebnis ist ein ausgeklügeltes System, das wesentlich mehr Faktoren von Kinderfüßen berücksichtigt als andere Klassifizierungssysteme. Als ersten Schritt führte RENO bereits 2005 die „Echtgröße“ ein, bei der die Innenlänge aller Kinderschuhe nachgemessen und die Schuhe mit Echtgrößenetiketten ausgezeichnet werden. Dann folgte der „Echtservice“, bei dem alle RENO Filialen mit modernsten Fußmessgeräten ausgestattet wurden. Zusammen mit Wissenschaftlern und Experten haben wir dann  „Echtform“- Kinderschuhe entwickelt, die nicht nur die Größe, sondern auch die Form des Kinderfußes berücksichtigen. Bei der Typisierung wurde neben der Beachtung unterschiedlicher Maße im Vorfußbereich besonderer Wert auf eine gute Passform im Fersenbereich gelegt. In allen Kinderschuhgrößen von 24 bis 40 entstanden je Fußform die Schuhtypen Mini (schlank), Midi (normal) und Maxi (voluminös). Im Dezember 2009 konnten wir dann bekannt geben, dass uns das Patent 10 2006 061 840 für das 3E Kinderschuh-System vom Deutschen Patent- und Markenamt in München erteilt wurde. Wir freuen uns, dass das Deutsche Patent- und Markenamt unsere Anstrengungen rund um das gesunde Wachstum von Kinderfüßen mit dem Patenterteilungsbeschluss honoriert hat. Anders als Sie denken mögen, ist das 3E Kinderschuh-System das einzige, welches patentiert ist. Auch wenn es viele Kinderschuh-Systeme gibt, so macht das Patent dann doch den Unterschied. Denn nicht der teuerste Schuh ist der beste, sondern der optimal passende. Das 3E Kinderschuh-System ist ein freiwilliger Beitrag zu einer positiven Gesundheitsentwicklung unserer Gesellschaft, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Echtgröße, Echtform und Echtservice stehen für ein verantwortungsvolles, unternehmerisches Handeln.


Veronika Bellone: Gibt es weitere nachhaltige Projekte, die Sie unterstützen?

Reno/Dr. Matthias Händle: Unser gesellschaftliches Engagement spiegelt sich in einer Vielzahl von Aktivitäten wider - von kleinen Initiativen, die dem Einzelnen helfen, bis hin zu grundlegenden Veränderungen, die die Umwelt- und Lebensbedingungen einer ganzen Region verbessern. Im Mittelpunkt aller unserer Projekte stehen immer das Wohl und die Gesundheit von Kindern und Familien. Schon lange bekennen wir uns zu unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Hier einige weitere Projekte, die wir unterstützen:
Business Social Compliance Initiative: Das Kundenbewusstsein ist in den letzten Jahren deutlich kritischer geworden. Produkte müssen nicht nur gut, sondern auch sozial verträglich sowie umweltgerecht produziert werden. Als eines der größten Handelsunternehmen in der europäischen Schuhbranche ist uns die Einhaltung hoher Sozialstandards in unseren Vertriebsunternehmen, aber auch in den Unternehmen unserer Geschäftspartner besonders wichtig. Um eine kontinuierliche Verbesserung der sozialen Leistungen in den Produktionsstätten zu gewährleisten, sind wir seit 2007 Mitglied der BSCI-Business Social Compliance Initiative. Es handelt sich um ein Kontrollsystem für Handelsunternehmen, Verbände, Importeure und produzierende Unternehmen. Wir handeln nach den zehn Grundsätzen des BSCI Verhaltenskodex. Dieser steht in Übereinstimmung mit den Konventionen der International Labour Organization (ILO), den universellen Menschenrechtsdeklarationen der Vereinten Nationen, der UN-Kinderrechtskonvention sowie der Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen (CEDAW). Die Richtlinien unseres Verhaltenskodexes regeln die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion und sind fester Bestandteil der Lieferantenverträge. Nur so können eine tatsächliche Wirkung erzielt und sozialverträgliche Produktionsbedingungen gefördert werden.  CATS - Cooperation for Avoiding Toxic Substances: Als Gründungsmitglied von CATS -Vermeidung von giftigen Substanzen in Leder und Lederprodukten - ist uns ein wichtiger Schritt in Richtung langfristiger Schadstofffreiheit in Schuh- und Lederprodukten gelungen. Mit dem Ziel der Einhaltung der in Deutschland und der Europäischen Union geltenden Grenzwerte für gefährliche Stoffe in Leder- und Schuhprodukten sind weitere bedeutende Unternehmen, Konzerne und Verbände diese Kooperation eingegangen. Wissenschaftlicher Partner der Initiative ist das PFI Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. sowie zahlreiche weitere Experten aus Wissenschaft, Behörden, Prüflabors, Industrie und Medizin. Gemeinsam mit diesen Partnern organisiert CATS auf internationaler Ebene zahlreiche Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen, um den Produzenten und Lieferanten das erforderliche Wissen zur Vermeidung von Schadstoffen bei der Schuh- und Lederherstellung zu vermitteln
Kompetenznetz Kinderfuß: im Osnabrücker Land hat RENO zusammen mit den niedergelassenen Orthopäden (Forum Orthopädie), der Klinik Münsterland der DRV Westfalen, den Orthopädieschuhtechnikern der Innung Osnabrück/Emsland sowie den Physiotherapeuten der Reha Klinik Bad Rothenfelde das Kompetenznetz Kinderfuß gegründet. Das Kompetenznetz Kinderfuß informiert über die gesunde Entwicklung des Kinderfußes und deren Unterstützungsmöglichkeiten. Des weiteren beschäftigt es sich mit Behandlungsmöglichkeiten bei Fußproblemen. Das Kompetenznetz Kinderfuß versteht sich als eine frühzeitig einsetzende palliative Behandlungsmöglichkeit, um spätere Folgeschäden mit unter Umständen bleibenden Behinderungen, hohen Folgekosten und Stigmatisierungen zu vermeiden.
Wilhelm Hamm Center of Hope: seit der Tsunami Katastrophe haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Opfern eine nachhaltige und langfristige Unterstützung zu gewährleisten. So wurde 2005 in Partnerschaft mit der HOPE Foundation das Wilhelm Hamm Center of Hope gegründet. Ziel war es, verschiedene gemeinnützige Einrichtungen im südindischen Dorf Pudapatinam zu errichten und zu fördern. Durch die Zerstörung des kleinen Fischerdorfes wurde den Menschen jede Lebensgrundlage genommen. Mit Hilfe von sofortiger Unterstützung durch Spendengelder und Sachspenden konnte der Wiederaufbau des Dorfes durchgeführt werden, der den Menschen in der Umgebung und vor allem den Kindern wieder eine Zukunft gab. Im Laufe der Zeit konnte dort eine Gesundheitsstation, ein Gemeinde- und Bildungszentrum und eine Schule realisieren werden. Somit erhalten die Kinder neben einer medizinischen Betreuung zusätzlich die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, um so ihre Chancen im Berufsleben zu erhöhen.
Kinder laufen für Kinder: seit dem Schuljahr 2007/2008 unterstützt RENO die bundesweite Initiative „Kinder laufen für Kinder“ zugunsten der SOS-Kinderdörfer auf der ganzen Welt. Mit dieser Aktion soll, in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Bundesländer, aktiver Sport, soziales Engagement und die Integration von benachteiligten Kindern gefördert werden. Bei dieser Initiative, bei der über das ganze Jahr mehr als 200 Schulen aus ganz Deutschland teilnehmen, erlaufen die Kinder mit Unterstützung von Paten Geldbeträge, die den SOS-Kinderdörfern in Deutschland und international zugute kommen.
Help & hope e.V.: Seit dem Herbst 2009 engagieren wir uns für die help and hope Stiftung und haben mit den deutschen Filialen den help and hope Kalender realisiert. Mit unserer Unterstützung der „help and hope“ Stiftung wollen wir notleidenden Kindern nachhaltig Hilfe zuteil werden lassen, die es ihnen ermöglicht, individuelle Perspektiven für ihr eigenes Leben zu entwickeln. Mit Hilfe zur Selbsthilfe versucht „help and hope“ die Probleme langfristig zu bekämpfen und dafür zu sorgen, dass die Kinder unserer Welt in eine optimistische Zukunft blicken können.


Veronika Bellone: Die Marke Reno ist heute in 20 Ländern vertreten. In welchen Ländern engagieren Sie sich in nachhaltigen Projekten?

Reno/Dr. Matthias Händle: siehe oben. Des Weiteren engagieren wir uns in den jeweiligen Ländern lokal in individuellen Projekten vor Ort.
 

Veronika Bellone: Der faire Umgang mit den eigenen Mitarbeitern ist heute leider nicht selbstverständlich. Er entwickelt sich zu einem Wettbewerbsfaktor im Bewerbermarkt. Gibt es in Ihrem Unternehmen eine spezielle Mitarbeiterkultur, die auch in den Franchisepartner-Betrieben gelebt wird?

Reno/Dr. Matthias Händle: Mit RENO expandieren wir neben den eigenen Filialen verstärkt über Franchising. Von unseren insgesamt 750 Filialen werden derzeit 100 von Franchise-Nehmern betrieben. Gerne wollen wir auch in Zukunft verstärkt mit Unternehmerpersönlichkeiten, die an einer langfristigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit interessiert sind, zusammenarbeiten.  In den letzten Jahren hat sich RENO durch eine konsequente Trading – Up – Strategie mit Investitionen in den Bereichen Technik, Qualität, Kommunikation und Marke sowie umfangreichen Innovationen bei Produkt - und Shopdesign neu positioniert. Der einheitliche Markenauftritt, verkaufsunterstützendes Marketing, die zuverlässige Logistik und der zentrale Einkauf sind nur einige der Vorteile des RENO Franchise-Modells. Die Systempartner profitieren von der 25-jährigen Erfahrung von RENO für eine dauerhafte, wirtschaftlich tragfähige Existenz. RENO übernimmt für die Franchise-Partner die Ausstattung des Ladens, die Beschaffung und bedarfsgerechte Lieferung der Waren sowie Werbung und Marketing. Die individuellen Sortimente, die durch den Franchise-Nehmer wesentlich mitbestimmt werden und die lokalen Marketingmaßnahmen sind in der Schuhbranche einzigartig. Eine umfassende Standortanalyse, ein Pate aus einem erfolgreichen RENO Filialgeschäft, der dem Partner in den ersten Jahren betreuend zur Seite steht sowie eine Schulung zum Start – Up durch die Teilnahme an weiterbildenden Seminaren an der Akademie sind weitere Bestandteile des RENO Franchise-Systems.
Als geprüftes Mitglied des DFV sind wir im Mai 2009 im Rahmen des Franchise-Forums des Deutschen Franchise Verbandes mit dem F&C AWARD GOLD ausgezeichnet worden. Der F&C AWARD GOLD bescheinigt Franchise-Systemen eine überdurchschnittlich gute Beziehungsqualität zwischen Franchise-Nehmer und Franchise-Geber. Mehr als die Hälfte der Franchise-Nehmer müssen an einer Umfrage teilnehmen und ihre Zufriedenheit mit dem Franchise-System dokumentieren. Nach den Auswertungen des F&C erreichte das RENO Franchise-System einen hervorragenden Durchschnittswert von 2,41 auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 7 (sehr unzufrieden) und besonders gute Werte in den Bereichen Marktauftritt und Verhältnis zum Franchise-Geber. Diese Auszeichnung ist sehr wichtig für uns und motiviert, den Weg gemeinsam mit Partnern erfolgreich fortzusetzen. Nur wirtschaftliche und partnerschaftliche Systeme werden auf Dauer unser Wirtschaftsleben prägen.

 

Veronika Bellone: Wie schätzen Sie selbst das Thema Nachhaltigkeit für Ihre Branche allgemein und Ihr Unternehmen im Besonderen in den nächsten 5-10 Jahren ein?

Reno/Dr. Matthias Händle: Der Bereich Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ist für uns die Basis, auf der Qualität, Preis und Mode aufsetzen. Unternehmen, die sich gegen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung entscheiden, laufen bereits heute Gefahr, von den immer besser informierten Konsumenten zu recht boykottiert zu werden.   


 

26.04.2010 ©copyright Bellone FRANCHISE CONSULTING 

Das Interview ist Teil des Virtuellen Messestands im FranchisePORTAL.

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