Nach der Gründungs- und Liquidationsstatistik für 2010 des Instituts für
Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) sind 34% aller Existenzgründungen als
Einzelunternehmer von Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit vorgenommen
worden.
Dieser Anteil nimmt seit Jahren zu, 2005 lag der Ausländeranteil unter
Existenzgründern bei 20,8%. (Quelle: IfM Bonn)
Migranten gründen seit Jahren deutlich öfter als die durchschnittliche,
deutsche Bevölkerung. (Quelle u.a. Global Entrepreneurship Monitor 2010)
Migranten gründen häufiger auf Grund von schlechten Chancen am
Arbeitsmarkt. Die aus diesem Grund gegründeten Unternehmen sind deshalb aber
weder weniger innovativ, erfolgreich oder kleiner als Unternehmen, die von
deutschen Staatsangehörigen gegründet werden. (Quelle: Institut für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB-Kurzbericht 8/2011)
Aus der gleichen Quelle (IAB-Kurzbericht) geht hervor, dass die von
Migranten gegründeten Unternehmen im Schnitt größer sind als die von
einheimischen Gründern. 70% (versus 50%) beschäftigen gleich nach der Gründung
mindestens einen Angestellten.