

Der Finanzinvestor 3G Capital hat die Fast-Food-Kette Burger King
übernommen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, zahlt die
Beteiligungsgesellschaft 4 Milliarden Dollar für das Franchiseunternehmen. Dem
Bericht zufolge erhalten die Aktionäre 24 Dollar pro Anteil in bar ausgezahlt,
die Schulden des Unternehmens werden übernommen. Bereits zugestimmt haben die Großaktionäre TPG Capital, Goldman Sachs Capital
Partners und Bain Capital Investors, Beteiligungsgesellschaften wie der Käufer,
die bislang rund 31 Prozent an Burger King halten. Die Übernahme soll noch in
diesem Jahr abgeschlossen werden. Hintergrund für den Verkauf ist die Krise am
US-Jobmarkt, die Burger King stärker zugesetzt hat als beispielsweise McDonalds,
da die Kette mehr junge Männer zu seinen Kunden zählt und diese besonders vom
Stellenabbau in der Industrie betroffen sind. Die Schnellrestaurant-Kette war
erst vor vier Jahren an die Börse gegangen. In Deutschland ist Burger King an über 680 Standorten vertreten, weltweit
gibt es mehr als 12.100 Restaurants in den USA und weiteren 74 Ländern. Etwa 90
Prozent der Standorte werden von Franchise-Nehmern geführt. (apw)
06.09.2010 © Franchise PORTAL