Zwei Franchise-Nehmer der Fast-Food-Kette McDonald´s haben bei dem
Bundeswettbewerb "Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz" den ersten Platz belegt.
Dies teilt das Unternehmen mit. Christian Eckstein und Helmut Froitzheim teilen
sich nun das Preisgeld mit jeweils 10.000 Euro. Beide Unternehmer hatten -
unabhängig voneinander - in der Kategorie "Kleine und mittlere Unternehmen"
Bewerbungen eingereicht.
Bei einer feierlichen Gala
in Frankfurt zeichnete die Initiatorin des Wettbewerbs, Staatministerin Prof.
Dr. Maria Böhmer, die Preisträger für ihren besonderen Einsatz für die
kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz aus. Der Systemgastronom Christian Eckstein ist
einer der größten Arbeitgeber in der Region Osnabrück. Er betreibt zwölf McDonald's
Restaurants, von denen vier von Managern mit Migrationshintergrund geleitet
werden. Insgesamt haben 47 Prozent der 715 Mitarbeiter einen
Zuwanderungshintergrund.
Der Franchise-Nehmer Helmut Froitzheim betreibt
13 Filialen mit knapp 700 Mitarbeitern in Koblenz und Umgebung. 48 Prozent
seiner Mitarbeiter haben einen Migrationshintergrund. Auch in der Kategorie
"Großunternehmen" hat sich McDonald's Deutschland unter den besten fünf
Unternehmen platziert, neben den Konzernen Lufthansa, Ford, SAP und der
Commerzbank.
Staatsministerin Böhmer hatte den Wettbewerb als Beauftragte
der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Rahmen der
Kampagne "Vielfalt als Chance" ins Leben gerufen. Die Kampagne möchte das große
wirtschaftliche Potenzial von Menschen mit Zuwanderungshintergrund stärker ins
öffentliche Bewusstsein rücken. (apw)
14.12.2008 © Franchise PORTAL