Wir bilden ein einzigartiges Netzwerk, das die komplette Bandbreite der kaufmännischen Betreuung und Beratung bis zu Marketing und Werbung besetzt hat.
Netzwerk der Buchhalter, Berater und Werber
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Wer glaubt, dass Buchhaltung ein knochentrockener Job ist, muss sich von Tanja Jung eines Besseren belehren lassen. „Buchhaltung ist mein Steckenpferd", sagt die 33-jährige und lacht. „Mit meinen Kunden habe ich schon die aufregendsten Geschichten erlebt."
Die gelernte Buchhalterin, die im pfälzischen Pirmasens lebt und arbeitet, ist seit April 1999 Partnerin des Verwaltungsnetzwerkes Ultimo - und damit fast von Anfang an dabei. Ihre Selbstständigkeit übt sie nebenberuflich aus. Die verschiedenen Einzel-Projekte passen ideal zu ihrem Hauptjob, der Buchhaltung bei einem mittelständischen Unternehmen. „Ich hatte vorher einen kleinen Veranstaltungsservice nebenbei geführt, der aber nicht besonders gut lief. So suchte ich mir ein anderes zweites Standbein und stieß in einer IHK-Zeitschrift auf Ultimo."
Über eine Freiberuflichkeit als Buchhalterin hatte sie vorher schon öfter nachgedacht. Allerdings hatte sie keine Idee, wie sie an zahlungskräftige Kunden kommen sollte. Werbung ist in ihrer Branche - genauso wie z.B. bei Anwälten - nur eingeschränkt erlaubt. Im Rahmen eines größeren Netzwerkes, wie es Ultimo ist, gab es jedoch weitreichende Möglichkeiten. So gehören spezielle Briefmailings und Telefonlisten mit zur Ausstattung für jeden neuen Partner. Die damals 27-jährige machte darüber hinaus die Erfahrung, dass persönliche Kontakte am meisten bringen. So suchte sie das direkte Gespräch mit potentiellen Neukunden und fragte in so manchem Geschäft einfach nach, ob Bedarf nach einer freien Buchhalterin besteht.
„Nach etwa einem Monat hatte ich die erste Kundin, nach drei Monaten drei, und mittlerweile sind es etwa 25 feste Mandanten, für die ich arbeite", so Tanja Jung. Und auch nachdem der erste Auftrag gefunden war, ging die Hilfestellung durch die Zentrale weiter: So stellt der Lizenzgeber beispielsweise von Anwälten formulierte Vordrucke für Werkverträge zur Verfügung.
In der ersten Zeit arbeitete sie „bei meiner Oma in der Dachmansarde". Inzwischen hat sie sich ein Büro im eigenen Haus eingerichtet. Sie geniest ihre Selbstständigkeit in ganzen Zügen: „Ich bin mein eigener Herr, eigentlich kann ich alles so umsetzen, wie ich will." Ob Preisgestaltung, Büroausstattung, Angebotspalette - die Systemzentrale läßt ihr alle erdenklichen unternehmerischen Freiheiten. Auch über Umsatz und Kundenstamm ist sie keine Rechenschaft schuldig, da Ultimo keine Umsatzbeteiligung verlangt. Sie zahlt lediglich eine festen monatlichen Beitrag für die Verwaltung und den fachlichen Support, den das Netzwerk für sie leistet.
„Wenn ich eine Frage habe oder mit einem Problem nicht weiterkomme, rufe ich einfach an", so Jung. Innerhalb eines Tages erhält sie die gewünschte Antwort telefonisch oder per Email. Kein lästiges Bücherwälzen mehr und keine aufwändige Recherche nach den gesuchten Vorschriften und Paragrafen. Eine enorme Entlastung, die Zeit und Nerven spart, bestätigt die Pfälzerin.
Sie bietet in
erster Linie die Verbuchung der laufenden Geschäftsvorfälle an und erledigt
alles, was der Arbeit eines Steuerberaters vorgeschaltet ist - von der laufenden
Lohnabrechnung bis zu betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Manchmal wünschen
Kunden auch weiterführende Aufgaben wie beispielsweise Unternehmensberatung,
Schreibservice, Telefonmarketing, etc. Dann kann sie problemlos und
professionell an qualifizierte Kräfte innerhalb des Ultimo-Netzwerkes
vermitteln.
Viele ihrer
Mandanten sind kleine und mittelständische Unternehmer, Freiberufler und
Existenzgründer: „Von der Heilpraktikern über den Handwerker bis hin zur
Imbissbude und dem Coffee-Shop ist alles dabei." Sogar für einen Jahrmarkt ist
sie 3 - 4 Stunden die Woche tätig: Für einen Schausteller mit eigener Produktion
und vier Angestellten.
Spannend fand
sie auch eine Mandantin, die sogar von Günther Jauch in der Sendung Stern TV
vorgestellt wurde: Diese züchtete Kangalfische und hatte herausgefunden, dass
die so genannte „Fischtherapie" höchst erfolgreich gegen Neurodermitis
eingesetzt werden kann. „Die Patienten legen sich in die Badewanne und die
Fische knabbern an ihrer Haut herum", so Jung. „Die Ergebnisse waren
erstaunlich."
Auch sehr schön:
Ihre Zusammenarbeit mit einem Esotherik-Shop, die ihr kostenlose Massagen
einbrachte. Oder die ältere Kundin, die ihr stets Kaffee und Bienenstich
vorsetzt, während sie sich um deren Rechnungen kümmert. „Eigentlich erlebe ich
mit jedem Mandanten eine eigene Geschichte," sagt sie. Langweilig wird ihr auf
diese Weise nie - und auch in ihrem Portemonnaie herrscht stets gute Stimmung.
Manchmal wünsche sie sich zwar eine bessere Zahlungsmoral ihrer Kunden. Aber:
„Eine Mahnung habe ich noch nie verschickt. Der Kontakt ist meistens so eng,
dass ein dezenter Hinweis genügt..."