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Franchise-Journal

Erfolgsstories aus dem Franchising

Barrique - Jörn Zeisbrich, Wolfenbüttel

Die Erfolgsgeschichte von Jörn Zeisbrich begann 1999 auf der Frankfurter-Franchise-Messe. „Ich wollte lose Produkte anbieten,“ erzählt der 31jährige. „Ein ausgewogenes Sortiment bedeutet jedoch mindestens 15 Lieferanten. Jeder mit Mindestbestellmengen, individuellen Lieferbedingungen. Das erschreckt ganz schön.“ In Frankfurt sah er seinen Traum in der Realität vor sich. Ein ausgereiftes System mit solidem Konzept. Lose Destillate & Liköre ansprechend in Glasamphoren präsentiert, lose Essige & Öle, Weine, Feinkost, alles in einem freundlichen und hellen Ambiente.

Der Stand der Barrique GmbH aus Groß-Lobke entsprach genau seinen Vorstellungen. Nach dem ersten persönlichen Gespräch im Mai 1999 ging alles sehr schnell. Bereits im November 1999 wurde das Barrique-Geschäft in Wolfenbüttels Altstadt eröffnet. „Der Laden war von Anfang an voll,“ erinnert sich der Existenzgründer. Bis 2002 verzeichnete Barrique-Wolfenbüttel jährliche Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 10 Prozent.

Anfang 2003 veränderte Jörn Zeisbrich das Konzept leicht. Die Empfehlung der Barrique-Systemzentrale lautete schon länger, den Wein mehr in den Vordergrund zu stellen. „Ich wollte weg vom Image des Geschenkladens und mehr als Händler für den täglichen Bedarf anerkannt werden.“ Das Konzept ging auf. Im Jahr 2003 steigerte Barrique-Wolfenbüttel seinen Umsatz um 29 Prozent - gegen den allgemeinen Trend im Einzelhandel. Seinen persönlichen Spitzenwert erreichte Jörn Zeisbrich im Dezember mit 45 Prozent. Die Barrique Systemzentrale honorierte seine Leistungen und wählte ihn im Januar 2004 zum „Franchisenehmer des Jahres“.

Rückblickend auf die letzten 4 Jahre bewertet Jörn Zeisbrich seinen Einstieg in ein Franchisesystem als richtige Entscheidung. „Gerade am Anfang erleichtert es den Start ungemein.“ Die Franchisenehmer profitieren von der Erfahrung, dem Konzept und der Logistik des Franchisegebers. Mit nur einem Großhändler ist das Handling wesentlich einfacher und erleichtert das Ausprobieren neuer Produkte. Franchise bedeutet zwar eine Bindung, doch sieht Jörn Zeisbrich Barrique nicht als Korsett  „Ich habe die Freiheit, eigene Schwerpunkte zu setzen.“ Die Vorteile eines Franchisesystems liegen für ihn unter anderem auch im regelmäßigen Austausch mit den anderen Franchisenehmern und der Systemzentrale. „Wir können Veränderungen am Markt sehr früh erkennen und darauf reagieren. Ich würde es immer wieder so machen.“

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Die Erfolgsstory beruht auf Eigenangaben und ist Teil des Virtuellen Messestands.

 

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