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Franchise-Journal

Erfolgsstories aus dem Franchising

„Wir gewinnen mehr Gäste als ein durchschnittliches Restaurant“

Seit November 2004 ist das Systemgastronomie-Konzept SCHNITZELHUBER am Markt. Das Franchise-System setzt auf Qualität – und auf eine gute Vermarktung.


Üblicherweise warten die Mitarbeiter in einem Restaurant darauf, dass die Gäste zur Tür hereinkommen. Das ist bei SCHNITZELHUBER anders. Im Konzept der Systemgastronomie-Kette spielt die aktive Ansprache potenzieller Gäste eine wichtige Rolle. Dazu hat das Unternehmen ein ganzheitliches Vermarktungspaket entwickelt, mit dem die Franchise-Nehmer systematisch Gäste gewinnen und an sich binden.


Passanten dürfen probieren
So werden beispielsweise in der schwächeren Nachmittagszeit Proben an vorbeigehende Passanten verteilt. Durch eine qualifizierte Beratung und in Verbindung mit entsprechenden Kaufanreizen werden so bis zu doppelt so viele Gäste gewonnen als ohne Verteilpromotion.
So ein System funktioniert aber nur, wenn alle Faktoren zueinander passen und wirklich ineinander greifen. Das fängt bei dem Produkt an, geht über die Preisstrategie und die Angebotsgestaltung und endet bei der Kundenansprache. Wenn das Geschmackserlebnis nicht gut genug oder nur durchschnittlich ist, nützt auch die schönste Probenverteilung nichts.


Business- und Treue-Card
Ein weiteres Instrument, um Gäste in die SCHNITZELHUBER-Restaurants zu bringen, ist die Business-Card. Diese attraktiv gestaltete und individuell personalisierte Plastikkarte wird in den umliegenden Unternehmen kostenlos für deren Mitarbeiter angeboten und berechtigt zu einem Preisnachlass. Bis zu 20 Prozent des Mittagsgeschäftes werden bereits über diese Karte abgewickelt. Neben der Business-Card bietet das Unternehmen auch eine Treuekarte für seine nichtgewerblichen Stammkunden an. Jeder Karteneinreicher bekommt ein Sparmenü umsonst. Der eigentliche Clou liegt aber darin, dass die Adressen aller Karteneinreicher erfasst werden und diese dann in regelmäßigen Abständen einen persönlichen Brief erhalten, in dem auf besondere Spezialitäten - zum Beispiel das „Schnitzel des Monats“ - aufmerksam gemacht wird. Bis zu 70 Prozent Rücklaufquote wird in der Spitze damit erzielt.


Aber auch, wenn mal gerade keine Proben verteilt werden, bietet SCHNITZELHUBER für die vorbeigehenden Passanten attraktive Angebote. So wurden zu Beginn der Wirtschaftskrise kurzfristig 3 Menüs inklusive Getränk für nur 5,50 Euro entwickelt. Das Angebot wird mit dem Satz beworben: „Günstiger als selbst gemacht!“ Dieses Konzept hat nicht nur an den einkommensschwachen Standorten für eine deutlich erhöhte Nachfrage gesorgt. Viele Gäste fühlen sich von dem Angebot angesprochen, bestellen dann aber doch lieber ein teureres Menü.


Werbevertrag mit Boxweltmeister
Um die Aufmerksamkeit jüngerer Zielgruppen für sich zu gewinnen, hat SCHNITZELHUBER einen mehrjährigen Werbevertrag mit dem großen russischen Boxweltmeister, Nikolai Valuev, abgeschlossen. Seit dem steht der Boxriese im Eingang der Restaurants und wirbt dort für das „Größte Serienschnitzel der Welt“. Sowohl der Boxer als auch das Schnitzel werden aufmerksamkeitsstark in Originalgröße gezeigt. Was natürlich viele Gäste dazu verleitet, sich neben der Pappfigur fotografieren zu lassen.


Mehr als 30 Jahre Marketingerfahrung
Anhand solcher Aktionen merkt man gleich, dass die SCHNITZELHUBER-Macher über eine mehr als 30-jährige Marketingerfahrung in großen Werbeagenturen verfügen. So nimmt auch im SCHNITZELHUBER-Franchise-Handbuch das Kapitel „Marketing und Kundengewinnung“ einen großen Platz ein. Bankexperten haben sich über dieses „wirklich gute Nachschlagewerk“ mehrfach sehr positiv geäußert.


Qualität und Geschmack
Aber bei allen Verkaufsförderungs-Aktionen bleibt das Unternehmen einem wesentlichen Grundsatz treu: Der Geschmack und die Qualität der SCHNITZELHUBER-Produkte muss dem üblichen Marktangebot deutlich überlegen sein. Um diesen hohen Anspruch erfüllen zu können, hat man sich in der Restaurantkette auch nur auf zwei Kernprodukte konzentriert – auf das Schnitzel und auf das Wiener Backhendl. Denn SCHNITZELHUBER ist sich sicher, dass keine Kundengewinnungs-Maßnahme wirklich funktioniert, wenn es nicht sehr gut schmeckt.


 

07.09.09 ©opyright SCHNITZELHUBER

 

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